Chaco: Operation San Valentin

Bahia Negra: Der 800 km von Asunción entfernte Ort in Paraguay ist leider nicht nur beschaulich, sondern auch ein Umschlagplatz für Drogen aus Bolivien. Eine Landepiste sowie ein Treibstofflager wurde zerstört.

In der Ortschaft Lagerenza’i, im Distrikt Bahía Negra, Departement Alto Paraguay, führte das Anti-Drogensekretariat (Senad) einige Patrouillen durch, wobei sie eine illegale Landepiste und einen Hangar fanden. Obwohl die Agenten keine Flugzeuge vorfanden, wurden jede Menge Beweise beschlagnahmt, wie elektrische Pumpen, Reflektoren, Solar Paneele, Landebahn-Beleuchtung und Aufzeichnungen. Die Anti-Drogenbehörde geht davon aus, dass der Ort eine Art Drehkreuz für Drogenflugzeuge aus Peru, Kolumbien und Bolivien war und man diese da auch wartete, wenn es notwenig war.

Staatsanwalt Andrés Arriola ordnete das Konfiszieren der Beweise sowie die Zerstörung der Landepiste mit schweren Straßenbaumaschinen an.

Wochenblatt / Senad

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4 Kommentare zu “Chaco: Operation San Valentin

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Der Schuppen, aka Tinglado, sieht verdaechtig nach dem Baumodell einer mennonitischen Firma aus dem Zentralen Chaco aus. Diese Schiebetueren sind typisch fuer die mennonitische Bauweise. Klar, man will ja nicht immer nachfragen: „isses denn fuer Drogen oder nicht?“, sondern man ist froh Auftraege zu bekommen. Ganz die Mentalitaet von J.A. Topf & Soehne die heilfroh waren die Auftraege fuer die Verbrennungsoefen von Auschwitz zu bekommen – 2 andere deutsche Krematorienbauer lehnten den Auftrag ab als sie merkten worum es ging. Man will ja nicht staendig fragen ob da drinnen Juden verbrannt werden oder ob das fuer einen Drogenumschlagplatz ist, oder?! Da hat man ja bald keine Auftraege mehr.
    Sehen sie das selbe moralische Dilemma damals im 3. Reich und heute in der Drogenindustrie?

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