Chaco: Schwerwiegende Anschuldigungen

Filadelfia: Der neue Gouverneur von Boquerón, Dr. med. vet. Darío Medina, beschuldigte ausschließlich die Vorgängeradministration für die vorherrschende Unordnung und den fehlende Belegen für Zahlungen.

Bei einer einberufenen Pressekonferenz erklärte Medina welches die Gründe sind, warum bisher noch nicht die Unterlagen beim Nationalen Kontrollrat eingereicht wurden. Mit den Dokumenten kann überprüft werden, ob alle Royalties und Fonacide Mittel fachgerecht angewandt wurden. Dafür bedarf es, so Medina, eine geordnete Aktenablage, die nicht vorhanden war. Es mussten teilweise ehemalige Angestellte zu Hause aufgesucht werden, um Dokumente zurückzubekommen, erklärte er. Insgesamt gab es unzählige Ungereimtheiten bei den Belegen für Zahlungen.

„Alles für was die Vorgängeradministration verantwortlich war habe jetzt ich geerbt und das ist unser hauptsächlichstes Problem, der unachtsame Umgang mit den Dokumenten“, so Dr. med. vet. Darío Medina.

Der neue Administrator der Departementsverwaltung, Alberto Portillo, zeigte einige Schecks, die weder die Unterschrift des ehemaligen Gouverneurs Edwin Pauls noch die seines Administrators hatte. Einzig allein der Kassenwart hatte darauf unterzeichnet, was nicht ausreichend ist, um es beim nationalen Kontrollorgan einzureichen.

Wochenblatt / RCC

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3 Kommentare zu “Chaco: Schwerwiegende Anschuldigungen

  1. Die Anschuldigungen wiegen schwer und betreffen ja direkt den ehemaligen Gouverneur Edwin Pauls, einen Mennoniten. Kaum vorstellbar, daß sich ein Mennonit in herausragender Stellung so daneben benommen haben soll. Doch keine Regel ohne Ausnahme. Sollten die Vorwürfe tatsächlich zutreffen, darf dieser Edwin Paul keinesfalls mit Nachsicht rechnen. Schon allein deshalb nicht, weil er dem meist tadellosen Ruf der Mennoniten großen Schaden zugefügt hätte. Doch niemand soll ohne Beweise und Urteil vorverurteilt werden.

  2. Also vom Stammtisch kenne ich so einige Namen von Mennoniten, die nicht ganz koscher agieren, Manni. Mennonit sein, nur weil man den Großen Hugihugi anbetet, sagt nichts über die Ehrlichkeit seines Handelns aus. An jeder Reputation ist wohl was Wahres dran. Oder glaubst du Manni, das Päulchen habe nicht mächtig zugriffen, solange die kurze Zeit von fünf Jahren am Steuergeldtrog nicht abgelaufen ist?
    Nun, wer kann es Päulchen schon verüblen. Offenbar existiert das Wort „Kontrolle“ im Indianischen Guaranie, der Sprache mit der dich nicht einmal die Garanie-Indianer im Amazonas verstehen, nicht. Also wenn die Gesetze, Kontrollen und der Steuergeldfluß so sind wie im Lande de los buen Educados, dann würde ich mir das auch noch überlegen, ob nicht ich, bevor ein anderer, den Inhalt des Steuertrogs in meine eigene Tasche abzweige.

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