Chaco: Weitere Details zu der grausamen Tat

Mariscal Estigarribia: Der kaltblütige Mord an den Großeltern und zwei Enkeln passierte laut Ermittlungsergebnissen am vergangenen Dienstag. Danach wurden mit wenigstens vier Lkws rund 100 Rinder abtransportiert.

Da der Mord erst heute registriert wurde, hatten die Täter genügend Zeit das Vieh von der Estancia Taguató abzutransportieren und zu Geld zu machen. Es ist quasi unmöglich, dass keiner etwas gesehen hat, bzw. der Ankauf der Rinder unregistriert blieb.

Alle vier Leichen werden in die Gerichtsmedizin nach Asunción überführt, um die genauer zu untersuchen. Sicher scheint derzeit, dass alle durch die Anwendung von Schusswaffen starben. Danach deponierte man die Leichen in eine Abwassergrube der Estancia, die in der Zone Picada 108 liegt, rund 60 km von La Patria und 180 km von Mariscal Estigarribia entfernt. Was aus dem Capataz samt Familie wurde ist unklar. Auf dem Grundstück fand man sie nicht vor.

Außer die 90 – 100 Rinder wurden von der Estancia auch 4 Schusswaffen geraubt. Bisher sind die Raubmörder nicht identifiziert.

Wochenblatt / Abc Color / Hoy / Última Hora / Ministerio Publico

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3 Kommentare zu “Chaco: Weitere Details zu der grausamen Tat

  1. Christian2005

    Ist das denn hier jemals geschehen, liebes Gemüse? Wurden Verantwortliche jemals zur Rechenschaft gezogen?

    1. Das wird geschehen, hier ist der Druck zu groß.Vier Tote,alte Leute und Kinder da brennt der Busch!
      Da gibt es sicher Druck aus Brasilien,sonst wäre hier schon Friedhofsruhe/Schweigen.
      Die Täter für das Grobe wurden aufgegriffen,Interessant wird es erst bei den Drahtziehern den Hintermännern der Straftat.
      Wie weit gehen die Ermittler hier,wie weit gehen hier die Richter/Staatsanwälte!