Wie man die Logistik für seinen Onlineshop organisiert

Bis zu einem bestimmten Volumen an Paketen kann man den Versand noch selbstständig durchführen. Doch was ist, wenn es auf einmal zu viel wird? Wenn im neuen Onlineshop die ersten Bestellungen eingehen, so werden die meisten Existenzgründer eigenständig die Sendungen in der nächsten Postfiliale abliefern. Dies macht sicherlich anfangs noch Spaß und gehört halt dazu, wenn man ein eigenes Geschäft aufbaut. Allerdings wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, wenn man einfach keine Zeit mehr hat, jeden Tag gleich mehrere Pakete zu verpacken. Schließlich verliert man bei diesem Prozess viel Zeit, die man eigentlich in das Kerngeschäft investieren sollte. Aus diesem Grund sollte man sich hier schon Gedanken um die Logistik machen. Denn eines ist klar.

Kunden sind heute verwöhnt. Sie erwarten einen schnellen und professionellen Versand. Wenn man den Versand nach zwei Jahren immer noch selbst macht, kann dies nicht für eine hohe Professionalität sprechen. Schließlich liegen die Stärken nicht im Verstand, sondern in der Gründung eines Onlineshops. Es gilt hier also, dass man seine Stärken richtig einsetzt.

Auch wenn es nur darum geht einfache Produkte wie eine Bag in Box zu verpacken, sollte man die Logistik Experten überlassen, die auch in diesem Bereich ausgebildet sind. Denn wenn die Verpackung nicht gut ist oder die Lieferung zu lange dauert, dann wird der Kunde kein zweites Mal mehr bestellen. Im schlimmsten Fall wird der Kunde eine negative Bewertung abgeben.

Soweit muss es aber nicht kommen. Als Alternative bietet sich ein Pick-up-Service an, der die verpackten Gegenstände abholt und diese versendet. Sollten die Geschäfte weiterhin gut laufen, dann muss auch der nächste Schritt folgen. Sicherlich kann man eine Lagerfläche anmieten und Mitarbeiter im Lager einstellen. Allerdings ist das teuer und riskant. Schließlich kann man nie wissen, wann es zu Schwankungen kommt. Vergessen darf man auch nicht, dass ein Lager überhaupt keinen Gewinn produziert. Beim Lager geht es daher nur darum, dass man die Prozesse soweit optimiert, dass keine Kosten entstehen. Dafür hat man aber kaum Zeit.

Aus diesem Grund sollte man sich ruhig nach Fulfillment-Lösungen umschauen. Ein bisschen Kontrolle wird man sicherlich hier abgeben müssen. Auf der anderen Seite wird einem hier umfassend geholfen, während man sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann.