Chile interessiert sich für Energielieferungen aus Paraguay

Die Staatspräsidentin Michelle Bachelet war zu Besuch in Paraguay, es war der erste offizielle, den sie während ihrer zweiten Amtszeit vollzog. Im Rahmen eines Treffens mit Horacio Cartes im Präsidentengebäude López sagte Bachelet, Ziel der Gespräche sei es gewesen, die Bande der Freundschaft mit Paraguay zu vertiefen und dabei auszuloten, welche gemeinsamen Projekte man in Angriff nehmen könnte, von denen beide Nationen profitieren würden.

Das chilenische Staatsoberhaupt bekundete auch Interesse, die überschüssige Energie, welche Paraguay produziert, abzunehmen sowie eine Zusammenarbeit in den Sektoren Handel und Verkehr zu intensivieren.

Im Zuge dessen wurde eine Absichtserklärung zwischen Paraguay und Chile unterzeichnet über die Schaffung einer bilateralen Kommission für den Energieaustausch, sie soll Vorschläge ausarbeiten. Außer den zwei Staatspräsidenten unterschrieben die Ausfertigung auch der paraguayische Außenminister Eladio Loizaga sowie sein chilenischer Amtskollege Heraldo Munoz im Regierungspalast.

Bachelet fügte an, das Interesse für eine physische Integration weiterhin im Auge zu haben, Schwerpunkt sei ein bi-ozeanischer Korridor. „Wir werden auch weiterhin sehr hart in dieser Richtung arbeiten“, sagte sie.

Ein weiteres Dokument besagt, dass die konsularische Tätigkeiten für Menschen in Chile und Paraguay verbessert werden soll, beide Nationen wollen somit ihre diplomatische Vertretungen in weitere Länder weltweit ausbauen.

Loizaga begrüßte schließlich noch die unterzeichneten Vereinbarungen, Entwicklungen werden in den kommenden Wochen erfolgen, Schwerpunkt sei vor allem “die Stärkung der geplanten Verbindung zum Pazifik über Chile“.

Quelle: La Nación

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