Dublin: Am vergangenen Wochenende war die paraguayische Kultur in der irischen Hauptstadt deutlich spürbar. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum St. Patrick’s Day präsentierte die paraguayische Community bei einem multikulturellen Festival Musik, Tanz und Traditionen vor einem internationalen Publikum.
Die Veranstaltungen fanden im St. Stephen’s Green statt, einem der bekanntesten Parks Dublins. Dort teilten Gemeinschaften aus verschiedenen Ländern ihre kulturellen Ausdrucksformen im Rahmen der irischen Nationalfeierlichkeiten.
In dieser Kulisse bot die paraguayische Gemeinschaft eine beeindruckende künstlerische Darbietung. Mit dabei waren die Harfenvirtuosin Panambi Cáceres, die Sängerin Noemí Sarubbi sowie traditionelle Tanzgruppen in Landestracht. Als kulinarischer Gruß aus der Heimat wurde zudem die traditionelle Chipa verteilt.
Die Harfe als verbindendes Element
Besonders der Klang der paraguayischen Harfe weckte die Neugier und Begeisterung des Publikums. Das Instrument schuf eine direkte kulturelle Brücke zu Irland, da die Harfe auch in der irischen Identität und Geschichte einen zentralen Platz einnimmt.
Die paraguayischen Tänzerinnen sorgten mit ihren farbenfrohen Trachten und traditionellen Choreografien für Applaus und großes Interesse unter den Besuchern. Die Kleidung erinnerte dabei auch an die historische Verbindung zwischen den beiden Ländern durch Elisa Lynch. Die Irin kam im 19. Jahrhundert nach Paraguay und wurde dort zu einer der prägendsten Figuren der Nationalgeschichte.
Der Auftritt war eine wertvolle Gelegenheit, die kulturelle Vielfalt Paraguays mitten im Herzen von Dublin mit einem europäischen Publikum zu teilen.
Wochenblatt / La Nación















