Asunción: Die Abteilung für Plastische Chirurgie der FCM-UNA berichtet von einem Anstieg der Fälle während der Schulferien – von zwei auf sechs Vorfälle pro Monat. Die Schwere der Verletzungen und das Tollwutrisiko bereiten Sorge.
Die Abteilung für Plastische Chirurgie der Medizinischen Fakultät der Nationalen Universität von Asunción (FCM-UNA) verzeichnet einen signifikanten Anstieg von Hundebissen bei Minderjährigen während der Schulferien.
Fachärzte erklären, dass die monatlichen Fallzahlen von zwei auf sechs gestiegen sind. Diese Situation ist aufgrund der Schwere der Verletzungen besorgniserregend, die tiefe Wunden, Sehnenschäden und das Risiko schwerer Infektionen umfassen können. Zudem bleibt das Tollwutvirus eine latente Bedrohung, weshalb die strikte Einhaltung des Tollwutprotokolls unerlässlich ist.
Das medizinische Team betont, wie wichtig es ist, den direkten Kontakt von Kindern mit fremden Hunden zu vermeiden sowie das Spielen mit Haustieren in der Familie zu beaufsichtigen und sicherzustellen, dass deren Impfungen auf dem neuesten Stand sind. Die Experten erinnern daran, dass bei jedem Biss eine sofortige Behandlung in Gesundheitszentren entscheidend ist, um Komplikationen zu vermeiden.
Die Zunahme der Vorfälle fällt mit der Zeit zusammen, in der sich Minderjährige länger zu Hause oder im Freien aufhalten, was die Exposition gegenüber potenziell aggressiven Tieren erhöht. Die Gesundheitsbehörden empfehlen Tierhaltern zudem eine verantwortungsbewusste Haltung und Impfung ihrer Tiere und mahnen an, diese nicht frei auf öffentlichen Straßen herumlaufen zu lassen.
Wochenblatt / El Nacional / Beitragsbild Archiv















