Covid-19-Krise wirkt sich auch auf die katholische Kirche aus

Asunción: Die Quarantäne betrifft nicht nur den Handelssektor, sondern auch die katholische Kirche. Die Feier der Messe in Anwesenheit von Gläubigen wurde vor sechs Wochen ausgesetzt, was sich negativ auf die Instandhaltung der Bauwerke und Unterstützung auswirkt, vor allem auch der Basilika in Caacupé.

Mit der Abwesenheit der Gläubigen bei den Feierlichkeiten sei eine große Reduzierung der Spenden und Sammlungen erzielt worden, die die Gläubigen zur Manifestation der Unterstützung für ihre jeweiligen Pfarrgemeinden beitragen, sagte der Bischof von Caacupé, Monsignore Ricardo Valenzuela.

Das Basilika-Heiligtum erlebt aufgrund der monatlichen Betriebs- und Wartungskosten in Höhe von 80 Millionen Guaranies einen wirtschaftlichen Schlag. Die Mittel sind für Gehaltszahlungen an 40 Angestellte sowie für die Auszahlung von Rechnungen für Grundversorgung, Verwalter des Heiligtums und andere bestimmt. „Jetzt ist die Situation sehr schwierig geworden“, sagte der Bischof von Caacupé.

Der Leiter der Diözese Caacupé, Monsignore Ricardo Valenzuela, stellte fest, dass das letzte religiöse Fest der Jungfrau von Caacupé mit einer sehr interessanten Menge an Einnahmen versehen war, die als Reserven bei Banken hinterlegt wurden. Die Summe beträgt etwa 400 Millionen Guaranies.

„Im Moment nutzen wir diese Reserven bereits, um über die Zahlung der Verpflichtungen des Basilika-Heiligtums auf dem Laufenden zu bleiben. Wenn diese Situation und die Quarantäne jedoch anhält, weiß ich nicht, ob unsere Reserven Bestand haben könnten“, sagte er.

Der Bischof von Caacupé glaubt, dass die Ersparnisse die Ausgaben nur für drei Monate decken werden. „Weil es immer unvorhergesehene Kosten wie die Wartung der Tonausrüstung gibt, die sehr teuer ist. Zudem müssen die Malerarbeiten des Kirchengebäudes von Zeit zu Zeit erneuert werden. Es wird auch ständig an der Suche nach einer Verbesserung des Audioproblems gearbeitet, das im Heiligtum besteht und bereits alt ist. Unsere Basilika hat zu viele Kosten und ohne die Zusammenarbeit der Gemeindemitglieder und des paraguayischen Volkes werden wir die Situation nicht aufrechterhalten oder aushalten können“, erklärte Valenzuela.

Wochenblatt / Ultima Hora

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8 Kommentare zu “Covid-19-Krise wirkt sich auch auf die katholische Kirche aus

  1. Sollens doch bei der Vatikanbank einen Kredit aufnehmen. Na gut, kostenlos kann kein Betrieb arbeiten. Das Vorlesen aus dem alten Schinken von Johann Gutenberg verstehe ich als Service, der auch nicht kostenlos angeboten werden kann. Sonst produzierens ja nix. Könnens ja anfangen Gurken zu pflanzen. Muss ich auch, nur halt Karotten. Oder müssens halt Eintritt verlangen. Das machen Kinos auch. Aber wenn wir schon mal dabei sind: Mein Haus könnte auch einen neuen Anstrich verlangen. Nein, ich will doch nicht übers Wochenblatt betteln. Aber wenn Sie zufälligerweise etwas für den Anstrich meines Hauses spenden möchten, dann nur zu. Ah, ja, mein Auto ist auch schon alt. Und bald kommt die PlayStation 6 raus. Meine Kontonummer lautet: 123-456-789. Herzlichen Dank allen gütigen Spendern. Lese Euch dafür (Plata in hart, gewedelt, gebündelt oder elektronisch überwiesen) gerne aus Gutenbergs Schinken etwas vor.

  2. Da las ich doch vor ein paar Tagen in der BRD-Presse: Vatikan in Finanznoeten, weil die Vatikanischen Musseen geschlossen sind und man im Dom keine Kerzen mehr verkaufen kann….

  3. Um den Klub jammert es mir nicht.Angeblich Gott representieren und nicht ansatzweise nach seinen Willen fragen.
    Gott hat uns nicht im unklarren gelassen was sein wille ist.
    Immer wieder seit der Urgemeinde kriegt der verführer es hin die menschen von dem weg abzubringen MASSENWEISE(logisch,es passt ihn nicht) den Jesus uns gezeigt hat,siehe Urgemeinde …was nichts zu tun hat mit Kat. K…(Jesus bezahlt sünde….gnade und nicht mit geld bezahlen Vaterunser und nicht rosenkranz… und Maria vergöttern …und Petrus tauft erwachsene und und….
    die nahmen das Wort auf ganz willig und forschten täglich in der Schrift, ob sich’s also verhielte. Apostelgeschichte 17.11)

    1. 4Nimm alle Oberen des Volks und hänge sie vor dem HERRN auf im Angesicht der Sonne, damit sich der grimmige Zorn des HERRN von Israel wende.
      5Und Mose sprach zu den Richtern Israels: Töte ein jeder seine Leute, die sich an den Baal-Peor gehängt haben.
      (…)
      9Und es wurden getötet in der Plage 24.000.
      4. Mose 25
      das ist genau das, was Gott will. Vernichtung ganzer Völker, Mord und Totschlag. Irrer Geist!

  4. Jammern auf höchstem Niveau.

    Nicht einmal konnte ich hören oder lesen, daß die Kirche etwas unternahm/unternehmen will, um die Not der Menschen hier zu lindern. Keine Spenden, weder in Geld noch in Naturalien, keine Suppenküchen, NICHTS!

    Aber jetzt von den verarmten und verzweifelten Menschen Spenden einfordern, damit der Betrieb weitergehen kann! Welche Empathielosigkeit!

    Wie schrecklich, daß jetzt Gelder, die sicherlich für den Luxus der Pfaffen gedacht war, dafür verwendet werden muß, wofür es gespendet wurde! Das geht ja gar nicht!

    Leider werden sich die Schäfchen anschließend nicht mehr daran erinnern, wer ihnen in ihre Not NICHT half und weiterhin brav ihr Scherflein in den Klingelbeutel werfen.
    Die Dummheit der Menschen ist wirklich unendlich.

  5. Für was brauchen die 40 Angestellte?
    Am besten abreissen, den Caacupe braucht mehr Parkplatz.
    Jesus predigte im Freien, er brauchte keine Kirche. Solche Paläste schon eh nicht, also weg damit.
    Ich war schon gegenüber der Basilika in Caacupé ein Kaffee trinken, unglaublich der Lärm von dieser Kirche, und das relativ Früh am Morgen, das ist doch eine Zumutung für Hotelgäste, und die die um die Kirche wohnen.

  6. Tebartz Ritter von Rantzsau

    Exemplum profero:
    Das wurde aus Tebartz-van Elst
    „Gut bezahlte Stelle im Vatikan erhalten
    Nach seiner Abberufung musste ihm das Bistum bis Dezember 2015 ein Ruhestandsgeld von 6.700 Euro brutto pro Monat zahlen. Danach wurde seine Pension neu festgelegt – auf etwa 5.500 Euro. Bereits als Bischof erhielt er jeden Monat knapp über 9.000 Euro.
    Tebartz-van Elst ging schließlich nach Rom. Dort ist er als „Delegat für Katechese“ im päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung tätig – ein extra für ihn geschaffener Posten im Vatikan. Dafür bekommt er laut Medienberichten zusätzlich 3.000 Euro. Der Rat soll neue Wege entwickeln, die christliche Botschaft in die Welt zu tragen.
    Vielleicht gehört zu dieser Botschaft auch das Sprichwort „Weniger ist mehr“, denn wie sagt Jesus in der Bibel: „Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.““ https://www.swr.de/home/tebartz-van-elst-100.html
    In etwa so sonnen sich auch die mennonitischen Pfaffen besonders im Bereich der „Indianermission“.

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