Das Land fest in roter Hand

Asunción: Das Land scheint weiterhin fest in roter Hand zu sein. Die ANR hat die meisten Kommunen in Paraguay übernommen. Ein Ausrutscher ist aber zum Beispiel die Hauptstadt von Guairá. Hier gewann der Arzt Magin Benitez von der PLRA.

Laut den Angaben der Wahljustiz hat die ANR nach den Wahlen an diesem Sonntag die meisten Gemeinden übernommen. Die Colorados gewannen neue Orte, während die Liberalen in Kommunen verloren, an denen sie dominant waren.

Der Präsident des Obersten Wahlgerichtshofs (TSJE), Jaime Bestard, bestätigte gegenüber ABC TV, dass die ANR landesweit in 160 Gemeinden gewonnen hat. Zuvor stellten die Colorados 147 Bürgermeister, jetzt sind es 13 mehr.

Im Gegenzug gewannen die PLRA-Kandidaten 60 Städte. Zuvor stellten sie 75 Bürgermeister.

Auf der anderen Seite gewannen Allianzen in 37 Gemeinden, verglichen mit 25 zuvor.

Ebenso sagte Minister Bestard, dass die Wahlbeteiligung in Asunción fast 60% erreicht habe und im Allgemeinen der Prozentsatz auf Landesebene in derselben Größenordnung liegen würde.

Wochenblatt / Hoy

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4 Kommentare zu “Das Land fest in roter Hand

  1. DerEulenspiegel

    Wie schon mehrfach festgestellt, „die dümmsten Kälber wählen sich die Schlächter selber“! Oder daß sich die meisten Paraguayer selbst im Wege stehen. Mehr fällt mir dazu nicht ein.

  2. Ich freue mich auf weitere fünf Jahre News über Korruption und schlechte Amtsführung und meinen vielen allseits beliebten und oft gelesenen Kommentare dazu schreiben zu können.

  3. Die Parteien sind das Problem. Durch Parteien bekommen Totalversager an Macht.. Mit einem Koenig Cartes ohne seine Speichellecker im Schlepptau wäre dem Land geholfen.

  4. Was soll man dazu meinen,die Wahler merken nichts mehr.Mit den Kandidaten geht alles den Bach runter.Jeder füllt sich nur Taschen.Wer gut schmiert der Fährt gut!!!