Das Übertragen der Wahlergebnisse könnte problematisch werden

Asunción: Der 21. April 2013 wird in vielerlei Hinsicht Überraschungen mit sich bringen. Auf der einen Seite steht die Frage wer Paraguay die nächsten fünf Jahre regiert und auf der anderen die Übertragung der Ergebnisse aus dem Inland. Bei zwei der Tests, die die Wahljustizbehörde (TSJE) durchführte kam es aufgrund von geringem oder fehlendem Internetsignal zu Übertragungsproblemen.

Die Alterative soll zum einen ein Faxapparat darstellen sowie die Übertragung per Stimme. Das gilt für insgesamt 86 Wahllokale (3%). Der maximale Zeitraum für die Transmission der Ergebnisse von über 3 Millionen Wahlberechtigten beträgt 180 Minuten und wird auch schon eher, zum Moment des Eintreffens auf der Webseite des TSJE sichtbar sein.

Außerdem wird laut Gesetz der Alkoholverkauf 12 Stunden vor Beginn der Präsidentschaftswahl eingestellt. Wer sich nicht daran hält dem blühen hohe Strafen. Auch wenn die Carter Stiftung die Wahl nicht überwachen wird, kann man in jeder Kleinstadt mit mindestens zwei internationalen Wahlbeobachtern ausgehen.

(Wochenblatt)

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

3 Kommentare zu “Das Übertragen der Wahlergebnisse könnte problematisch werden

  1. Ich kann es nicht glauben! 3 Wochen vor der Wahl fällt denen ein, dass bei 86 Wahllokalen das Internet nicht gut oder garnicht funktioniert. Das nenne ich paraguayische Projektplanung!
    Aber es ist doch ehe egal, wie sie die Daten übertragen. Geschummelt und betrogen wird doch so oder so!

  2. Man sollte sich an Lenin halten. Es ist nicht wichtig die Wahlen zu gewinnen, sondern die Stimmen auszuzählen.

  3. Es sieht so aus als würden die Wahlen schon im Vorfeld als gefälscht betrachtet. Dann hoffen wir mal das dies auch für die „Rechten“ gilt, sollten die gewinnen.