Der arabische Einfluss im Osten des Landes

Ciudad del Este: Zwischen 5.000 und 7.000 Araber leben im paraguayischen Teil des Dreiländerecks mit Argentinien und Brasilien. Ein Einfluss steigt in dieser Region ständig, als zweitgrößte Glaubensgemeinschaft nach den Katholiken, mit eigenen Schulen, eigenen Vereinigungen und natürlich Moscheen.

Derzeit ist eine Moschee im Bau, die alles Dagewesene in den Schatten stellt. Mit goldfarbener Kuppel und zwei 35 m hohen Minaretts kostet der Bau fast 700.000 US-Dollar.

Der Bau der Moschee Alkhaulafa Al- Rashdeen begann im April 2011 und sollte binnen einem Jahr beendet werden. Nachdem der Finanzier, das Islamisch-paraguayische Zentrum von Ciudad del Este wegen Geldmangel eine Pause einlegt ist nun wieder Geld vorhanden. „Der Bau geht weiter“, erklärt Said Taijen, Vizepräsident des Zentrums.

„Mit diesem Bau soll die Verwurzelung von vielen Jahren in der Provinzhauptstadt von Alto Paraná demonstriert werden sowie das Vertrauen zu dem Land“, sagte er weiter.

Es wird angenommen, dass die Moschee zudem ein Anzugspunkt für Touristen wird, ähnlich wie in Foz de Iguazú, Brasilien.

Die Moschee Alkhaulafa Al- Rashdeen funktioniert derweil in einem Stockwerk eines zentral gelegenen Hochhauses. Obwohl es noch eine weitere gibt beherbergt diese nicht genügend Platz für die Muslime.

Im Bereich des Dreiländerecks werden insgesamt 20.000 Araber vermutet, wovon rund ein Drittel in Paraguay lebt und arbeitet. Viele sind große Geschäftsmänner der Stadt und beteiligen sich an dem 12 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz der Stadt.

(Wochenblatt / La Nación / Foto: La Nación)

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14 Kommentare zu “Der arabische Einfluss im Osten des Landes

  1. Einfach unglaublich, für wie wenig Geld man sich in Paraguay ein Gebäude mit güldener Kuppel und gleich zwei 35m-Türmen hinsetzen kann (Grundstückspreis eingerechnet?). Dafür kriegt man in der Schweiz (in halbwegs ansprechender Gegend) noch nicht mal eine 130 qm Eigentumswohnung, geschweige denn ein Einfamilienhaus.

    700.000,– $ sind derzeit rund 665.000,– CHF.
    Entweder hat hier jemand 1 bis 2 Nullen vergessen oder die Hütte ist aus Styropor.

  2. die summe passt schon. es sist schoen das sich keiner deswegen aufregt, wenn sowas gebaut wird, naja da ist halt paraguay die in bereich offenheit 100 jahre vor europa sind
    جيد والله كل شيء الرحمن

    1. Ich denke mal das kann man auch anders sehen. Wenn hier im Land Araber Sozialhilfe beziehen würden, sich benehmen würden wie viele Araber oder Muslime in Deutschland. und wenn dann der Staat noch den Bau einer solchen Moschee finanziell fördern würde, dann würde man sich hier auch drüber aufregen…

  3. Gratuliere. Endlich kann Paraguay mal mit der bunten Republik Deutschland mithalten. Wenn sie hier nur alle weiterhin so naiv bleiben, können sie es sogar irgendwann mit Belgien aufnehmen.

    Da stimme ich mal ein Lied von Gigi an: „Immer toleranter, immer geisteskranker. Heute tolerant und morgen fremd im eigenen Land.“

    Von Europas Gutmenschen lernen, heißt Verlieren lernen.

    ¡vámonos!

  4. Nichts gegen Gotteshäuser egal welcher Relegion!!!!!
    Solange wir keine Zustände wie in Deutschland Bekommen Mit Moscheen in denen Hass gepredigt wird ( Hamburg,Köln Usw.) gegen den Westen und Anders Gläubigen,Salafisten sind dabei in Führender Rölle zu sehen und davor sei von mir gewarnt.
    Meinet wegen kann jeder Mensch glauben was er möchte und solange die Toleranz bei allen gewahrt bleibt kann man Gotteshäusr bauen soviel man Will.
    Leider ist das gerade bei den Moslems nicht immer so sicher,weil zu viele Radikale mit Terror und Bomben die friedvollen Moslem einschüchtern. Im Irak bomben Moslems -Moslems weg Schiitten gegen Suniten und anders rum.
    Ob wie einige schreiben werden die USA dran Schuld sind steht jetzt hier nicht an,meine nur das es besser ist genau zu schauen bevor der Einfluss hier in Paraguay von Salfisten groß wird.
    Ein Gotteshaus soll Gott geweit sein und darin haben Menschen mit Hass nicht zu suchen .
    Ist das gegeben ist eine große schöne Moschee bestimmt eine Bereicherung für die Stadt.

  5. Es wird angenommen, dass die Moschee zudem ein Anzugspunkt für Touristen wird
    .
    Also in Deutschland ist eine Moschee kein Anzugspunkt für Touristen, und das ist auch gut so.
    In der Nähe von so einem Gebäude zu wohnen ist auch nicht empehlenswert. Das erste mal wird man 5 Uhr aus dem Schlaf gerissen, und dann noch weitere vier mal am Tag.

    1. Horst kann ich nur zustimmen. Normalerweise wäre es Lärmbelästigung, da auch Nichtmoslem gezwungen werden, den Gesang mit anzuhören.
      Deutsche mit einer Geige im Arm auf der Straße wird das Spielen nur bedingt erlaubt. und sie dürfen maximal 1/2 Stunde am Tag auf der selben Stelle spielen.

  6. Ich hoffe, in Paraguay werden die Zeichen der Zeit früher erkannt. In Europa haben wir momentan schwierige Verhältnisse, mit vielen Muslimen. Ist der Brückenkopf erst gebildet….

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