Das Wetter ist schuld

Villarrica: Falls ein Bauprojekt nicht schnell genug umgesetzt wird, bleibt als letzte Ausrede immer, dass das schlechte Wetter schuld sei, wie in diesem Fall.

Der Neubau des Busterminals in Villarrica verzögert sich weiterhin, da die Vorbereitung des provisorischen Terminals noch nicht abgeschlossen ist. Auf diese Weise wird bestätigt, dass das Argument, dass sich der Beginn der Arbeiten aufgrund eines Protests im öffentlichen Auftragswesen verzögert habe, nur eine Ausrede des Bürgermeisters war.

Bürgermeister Magín Benitez nahm vorgestern Abend an der ordentlichen Sitzung des Stadtrats teil, um die Stadträte über die Verzögerung beim Beginn des Wiederaufbaus des Villarrica-Terminals zu informieren, der im vergangenen April genehmigt wurde. Er argumentierte, dass der Umzug in das provisorische Terminal im Stadtteil San Blas im ehemaligen Schlachthof noch nicht durchgeführt werden könne, da der Umbau noch nicht abgeschlossen sei, angeblich aufgrund wetterbedingter Verzögerungen.

Der Vorstand hatte vor fast drei Monaten und ohne das Vergabeverfahren einzuhalten, den Vertrag über 5,165 Milliarden Guaranies zugunsten von Bogado Construcciones genehmigt, einem Unternehmen aus Caaguazú, das mit liberalen Bürgermeistern und Gouverneuren zusammenarbeitet. Doch der Spatenstich ist noch nicht erfolgt und Benitez nutzte zunächst die Ausrede, dass die Arbeiten nicht begonnen hätten, weil ein Unternehmen, das aus der Ausschreibung ausgeschlossen worden sei, gegen die Vergabe protestiert habe.

Allerdings hatte dieser Fall, der bereits abgewiesen wurde, keine aufschiebende Wirkung und es war alles anscheinend nur eine Ausrede vom Bürgermeister.

Wochenblatt / Vision Comunicaciones / Beitragsbild Archiv

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