J. Augusto Saldivar: Man sagt, dass Glaube nicht immer Hand in Hand mit der Vernunft geht. Dass es Dinge gibt, die man nicht erklären, sondern nur glauben kann. Und wenn Gott beschließt, sich zu offenbaren, reicht keine Logik mehr aus.
Genau das behaupten Gläubige einer Kirche in J. Augusto Saldivar erlebt zu haben, wo sich mitten im Gottesdienst etwas ereignete, das bei vielen für Gänsehaut und Herzklopfen sorgte.
Inmitten eines intensiven Gebets baten die Gläubigen den Allmächtigen, ein biblisches Wunder zu wiederholen: Jenes von der verzweifelten Witwe, dem leeren Gefäß und dem Öl, das niemals versiegte. Was niemand erwartete, war, dass die Antwort laut den Zeugenaussagen nicht lange auf sich warten ließ.
Den Anwesenden zufolge begann aus den Händen einiger Gläubiger Öl zu fließen – ein Ereignis, das als göttliche Manifestation gedeutet wurde. Stille mischte sich mit Tränen, Lobpreisungen und ungläubigen Blicken auf das Geschehen.
Pastor Óscar Mazzini von der Kirche “Casa del Señor Avivamiento Internacional“ erklärte, dass das Gebet auf der Bibelstelle 2. Könige 4,2-6 basierte, in der der Prophet Elisa einer Witwe hilft, die wegen Schulden kurz davor stand, ihre Söhne zu verlieren. Mit einem einfachen Krug Öl und unerschütterlichem Glauben geschah das Wunder.
„Wir beteten darum, dass Gott Wunder wirkt, damit das Volk mehr an Gott glauben kann“, berichtete der Pastor. „Wir beteten dafür, dass Öl erscheint, dass Goldstaub erscheint, und das hat den Glauben der Brüder und Schwestern gestärkt“, fügte er an.
Doch der bewegendste Moment kam laut den Zeugnissen erst danach. Nach dem Gebet fand eine Frau eine Million Guaranies in ihrer Tasche – Geld, von dem sie versichert, dass es vorher nicht dort gewesen sei.
„Die Frau gab zusammen mit ihrem Ehemann vor der Gemeinde ihr Zeugnis ab, was für Staunen und Emotionen sorgte“, erzählte der Pastor. Er stellte klar: „Wir beten nicht für Wohlstand. Wir beten dafür, dass das Öl erscheint, dass der Goldstaub erscheint. Wir wollen Gottes Wunder erleben.“
Für manche wird es unmöglich zu glauben sein. Für andere ist es ein Zeichen. Doch diejenigen, die dabei waren, versichern, dass der Glaube in jener Nacht so greifbar wurde wie das Öl zwischen ihren Händen.
Wochenblatt / Cronica















