Den Gürtel etwas enger schnallen

Asunción: Einer der Radio- und Fernsehmoderatoren, der sein Geld nebenher als Animateur auf Umzügen, Festen und anderen Menschenaufläufen verdiente, musste sich während der Covid-19 Krise den Gürtel enger schnallen.

Ruben Rodríguez Jr., der etwas schielende Sohn von Ruben Rodriguez, ebenso Alleinunterhalter und Fernsehlegende in seiner Generation, erklärte in einem Interview, dass er sich aufgrund fehlender Einnahmen von ein paar Wertsachen trennen musste, darunter ein Mini, ein Mercedes Sprinter und auch ein Grundstück in Fernando de la Mora.

Ruben Rodriguez Junior sah das als sein Fehler an, denn er sagte: „Niemand konnte die Auswirkungen des Covid-19 vorhersehen. Man muss immer etwas gespart haben, doch in dieser Welt, in der wir leben, existiert kein Gespartes, was das aushält. Nur Gott weiß wie es weitergeht und wie lange wir noch warten müssen. Vor einigen Tagen starb ein Freund von mir an Covid-19. Für mich war es nicht einfach die Menschen zu hören, die immer sagen den Virus gibt es nicht. Deren Ignoranz ist schrecklich. Man muss lernen zuzuhören“.

Doch ganz so schlecht ist es um den Animateur noch nicht bestellt. Er fährt weiterhin sein Mercedes Benz CLK Cabrio V8 und einen Subaru Impreza und ein paar weniger imposante Fahrzeuge aus den Neunzigern.

Wochenblatt / Extra

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4 Kommentare zu “Den Gürtel etwas enger schnallen

    1. Genau so ist es, das Volk verhungert, Da keine Einnahmen mehr, aber der ” arme Typ” muss seinen Gürtel etwas enger schnallen. Wenn die den ” Mittelstand” noch weiter ausbluten lassen, müssen auch andere Konsorten den Gürtel sehr eng schnallen, aber das schnallen die nicht, da keine Weitsicht oder Einsicht. Klar, den Reichen trifft es erstmal etwas weniger, aber später? Der Reiche lebt vom Mittelstand, aber das kapieren die eh nicht.

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