Der erste Schritt ist getan

Asunción: Um den Nahverkehrszug zwischen der Hauptstadt und Ypacaraí Wirklichkeit werden zu lassen – nachdem das Gesetz in Kraft gesetzt wurde, transportierte man die erste Lokomotive ab.

Die Dampflokomotive Nummer 54 macht Platz für einen elektrischen Zug und wurde vom Bahnhof Botanischer Garten nach Pirayú verfrachtet.

“Unsere Absicht ist es den Weg frei zu machen für die zukünftige Bebauung der Strecke. Wir nutzen die Chance um die Lokomotive zu restaurieren, um sie als Touristenattraktion einsetzen zu können. Damit können Interessierte sehen, wie ein Fortbewegungsmittel aus der Epoche funktionierte“, erklärte Roberto Salinas, Präsident der paraguayischen Eisenbahn (Fepasa).

Die Lokomotive mit der Nummer 54 ist eine von insgesamt 6 die im Land existieren. Von denen sind 4 in Encarnacion anzufinden und eine weitere in den Werkstätten von Sapucái. Die Nummer 54 war die letzte, die in Funktion trat und als letzte noch in Betrieb war. Im Jahr 2012 beförderte sie noch Touristen auf der heutigen Strecke Ñu Guasú.

Die neue Strecke ist 44 km lang und durchquert die Städte Luque, Yukyry, Areguá, Patiño und Ypacaraí. Für die weitere Zukunft denkt man bis nach Paraguarí, was insgesamt 76 km wären.

Wochenblatt / Última Hora

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11 Kommentare zu “Der erste Schritt ist getan

  1. Wolfgang Pöllinger

    Na, wenn das mal nur in endlicher Zeit klappt, wie es großspurig angepriesen wurde. Meine Projektausarbeitungen zu diesem Thema konnte man sich schon vor Jahren ansehen. Gerade bin ich dabei, diese etwas zu aktualisieren und wieder als PDFs zur Verfügung zu stellen. Wie es sich schon bei meinem Bildungsfernsehen erwies, wird wohl auch dieses Projekt ignoriert werden. Na, schau ma mal!

    1. Die Paraguayer interessieren sich nicht so für ihre tollen Ausarbeitungen. Wenn die Projektausarbeitung für dieses Thema genau so miserabel aussieht wie ihr Bildungsfernsehen, dann sollten sie sich ihre Bildungsfernsehen erst einmal selbst zu Gemüte führen.
      Alle andere interessiert das auch nicht!

    1. Wolfgang Pöllinger

      Die Seiten dieser mißratenen Präsenz stammen von mir, wurden aufs schlimmste verstümmelt und unter Verstoß meines Urheberrechts erneut veröffentlicht. Wenn Du Intensivstörer nur etwas mehr recherchiert hättest, wüßtest Du das. Ach ja: Selbst haste nichts auf der Pfanne; dann muß man halt die Leistungen anderer ’runterschreiben. Werde erwachsen!

      1. Kritik vertragen Sie auch nicht. Das spricht Bände.
        Insgesamt gesehen ist ihre Antwort einfach nur unterste Schublade.

  2. Ich denke, das Gleisbett und die Gleise sind der erste Schritt. Eine Lok abzutransportieren, nur weil ein Schotthändler diese haben will, ist noch kein Schritt, Oder ist es nur wieder Gerede, es werden Gelder transferiert, um eine oder mehrere E- Bahnen der Spur h0 oder ähnliches für mehrere Millionen USD gekauft, die nur einem Zweck dienen, das Geld zu versenken, noch schnell bevor die Regierung abtritt.

  3. Dann darf seit den Jahrzehnten, seit die letzte Eisenbahn in Paraguay ihre letzten cm machte, Leute wie Roberto Salinas, Präsident der paraguayischen Eisenbahn (Fepasa), auch mal etwas tun. Außer Lohn zu kassieren, für null Eisenhahn.

  4. Das wird ein Gaudi….. ich freue mich darauf wenn die erste Maschine mit 15 Stundenkilometer durch die Stadt rattert

  5. Christian2005

    Technische Projekte werden in Py meist zum Flopp, weil es halt definitiv keine richtig ausgebildeten Techniker gibt, man kauft sich sein Diplom und kann hernach nix!