Der Gestank des Todes: Wie die Suche nach einer Samtpfote ein schreckliches Geheimnis lüftete

San Lorenzo: Ein starker Geruch, der aus einem verlassenen Haus strömte, beunruhigte seit Tagen die Bewohner des Viertels Virgen de los Remedios in der Stadt San Lorenzo – doch niemand ahnte, was sich dort drin wirklich befand.

Erst als einige Frauen das Gebäude betraten, um nach ihrer vermissten Katze zu suchen, entdeckten sie eine Leiche in fortgeschrittenem Stadium der Verwesung.

Der makabre Fund ereignete sich vorgestern an der Avenida Los Tucanos im Viertel Virgen de los Remedios. Sobald die Nachbarinnen den Körper sahen, liefen sie verzweifelt ins Freie, um Hilfe zu rufen.

Nach Angaben der Nationalpolizei dürfte die verstorbene Person zwischen fünf und sieben Tagen in dem Haus gelegen haben.

Sie dachten, es sei ein Tier

Viele Anwohner glaubten zunächst, der Gestank stamme von einem verendeten Tier, bis schließlich die schreckliche Szene entdeckt wurde. Polizeibeamte trafen schnell am Einsatzort ein und sperrten den gesamten Bereich ab, um der Kriminaltechnik, dem Gerichtsmediziner und der Staatsanwaltschaft die Arbeit zu ermöglichen.

Kommissar Benito López erklärte, dass in dem Viertel bislang keine aktuellen Vermisstenanzeigen vorlagen, weshalb man noch versuche, das Opfer zu identifizieren. Aufgrund des fortgeschrittenen Verwesungszustands gestaltete sich die Identifizierung als äußerst schwierig.

Vorläufig gingen die Ermittler davon aus, dass es sich um eine Frau handeln könnte, was jedoch erst durch forensische Untersuchungen offiziell bestätigt werden muss. Die Leiche wurde in die Gerichtsmedizin gebracht, um die Identität zu klären und die Todesursache zu ermitteln, da der Körper keinerlei Dokumente bei sich trug.

Wochenblatt / Extra

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