Asunción: Der Präsident des Importeursverbandes von Paraguay (Centro de Importadores del Paraguay – CIP), Iván Dumot, sprach über die Auswirkungen des sinkenden Dollarkurses auf die Preise und versicherte, dass bei einigen importierten Produkten bereits Preissenkungen zu verzeichnen sind.
Er erklärte jedoch, dass dieser Rückgang nicht immer sofort an den Verbraucher weitergegeben wird, da er von Faktoren wie dem zuvor erworbenen Lagerbestand, Logistikkosten und der gesamten Handelskette abhängt.
Dumot wies außerdem darauf hin, dass importierte Produkte nur einen kleineren Teil des Grundnahrungsmittelkorbs ausmachen, in dem Lebensmittel und Artikel aus nationaler Produktion überwiegen. Daher führt ein niedrigerer Dollarkurs nicht zwangsläufig zu einer allgemeinen Preissenkung bei allen Produkten, die die Familien im Alltag kaufen.
Ein weiterer wichtiger Punkt war das Verhalten der paraguayischen Verbraucher. Laut dem CIP-Vorsitzenden reagieren die Menschen in der Regel stärker auf Rabattaktionen und Sonderangebote als auf dauerhafte Preissenkungen. Aus diesem Grund konzentriert sich ein Großteil der Verkäufe auf Aktionszeiträume. Aus dem Sektor heißt es, dass die Vorteile eines schwächeren Dollars den Verbraucher oft zuerst über gezielte Rabatte erreichen, bevor es zu einer dauerhaften Preissenkung im Regal kommt.
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