Der Wahlkampf geht in die heiße Phase

Asunción: Während falsche Umfrageergebnisse der Colorado Partei die Medien füllen und eigentlich keiner so recht weiß, wer nun eigentlich vorne liegt, muss sich jeder auf sein Bauchgefühl verlassen.

Ein jeder Kandidat, egal ob Santiago Peña oder Mario Abdo Benítez, gibt zu verstehen, dass er mit 8 bis 14 Prozentpunkten vorne liegt und demnach die Vorwahl am 17. Dezember gewinnen wird. Inwiefern dies das Wahlverhalten der Unentschlossenen beeinflusst kann mit Sicherheit erst am Abend des besagten Wahltages gesagt werden.

Da Peña bei mittlerweile jedem öffentlichen Akt der Regierung anwesend ist, sagte Parteipräsident Alliana, dass er zu diesen Gelegenheiten nur als einfacher Bürger daran teilnimmt. Dass dafür jeder andere Regierungsvertreter aufruft Pena zu wählen und somit gegen einen moralischen Kodex verstößt, stört dabei niemanden.

Die Aufforderung Abdo’s das Geld der Cartes Helfer anzunehmen und für ihn zu stimmen, kann jedoch auch als moralische fragwürdig eingestuft werden.

Um die Wählerschaft vor falschen Umfrageergebnissen zu schützen, fordert der Abgeordnete Oscar Tuma, dass immer alle Informationen zur Umfrage bekanntgegeben werden, so dass ein jeder nachvollziehen kann wann und wo diese Umfrage stattfand.

Ob dies sich durchsetzt bzw. echte Transparenz bringt ist fragwürdig, da Umfragen nicht dafür gemacht sind jemand den Stand der Dinge aufzuzeigen, sondern nur, um Leute zu beeinflussen, ganz besonders die Unentschlossenen.

Wochenblatt

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