Deutliche Steigerung beim Export von Soja in die Europäische Union

Asunción: Die paraguayische Kammer der Exporteure und Händler von Getreide sowie Ölsaaten (Capeco) berichtete über eine Zunahme der Sojaexporte auf die Weltmärkte. Bis jetzt lief das Jahr 2017 hervorragend und der Aufwärtstrend dürfte sich wohl fortsetzen.

In den ersten acht Monaten vom Jahr 2017 beträgt der Zuwachs in dem Sektor 5,38%. In die Europäische Union wurde ein großer Anteil von Sojabohnen exportiert. Der Anteil lag bei 23%. Danach führten Argentinien und die Türkei mit jeweils 22 % die Rangliste der Capeco an.

Weitere Länder, in denen die paraguayische Soja geliefert wird, sind: Russland mit einem Anteil von 8%, Brasilien 4%, Mexiko, Tunesien und Israel jeweils 3%, Südkorea und Peru jeweils 2%, Ägypten 1% und andere Länder mit insgesamt 14%.

Die Außenhandelsberaterin der Capeco, Sonia Tomassone, erklärte, Argentinien würde sich weiterhin als wichtiger Markt positionieren. Die Logistik sei einfach zu handhaben und der Zugang zu lokalen Exporteuren und Genossenschaften habe sich schon vor langer Zeit etabliert.

Dieses Jahr wurde ein neues Exportland für die Soja erschlossen. Angola wird mit den Bohnen beliefert. Insgesamt sind es nun 53 Länder in dem Sektor, in die Paraguay exportiert.

Vom 1. Januar bis 31. August 2017 wurden insgesamt 5,4 Millionen Tonnen Soja exportiert, eine Steigerung um 5,385% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Beim Sojaöl gab es ebenfalls einen Anstieg bei den Ausfuhren. Er beträgt 461.638 Tonnen, 12,94% mehr als 2016.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Deutliche Steigerung beim Export von Soja in die Europäische Union

  1. Des Einen Freud – des Anderen Leid. Solche „erfreulichen“ Entwicklungen für die Soja-Produzenten, aber ja auch für die Viehzüchter in Paraguay, sind die Gründe und Motivation für weitere, ungehemmten Waldrodungen und Landbesitznahmen. Das ist purer Egoismus von wenigen, die ohnehin schon viel zu viel haben, zu Lasten der Masse der Bevölkerung, der Umwelt und nachfolgenden Generationen. Mit Logik, Rücksichtsnahme und Verantwortungsbewußtsein hat das nichts zu tun.

  2. Dem kann ich mich nur anschließen, das sind keine ‚good news‘ sondern extreme bad news, für alle Beteiligten. exporteure wir Importeure… hört dieser Wahnsinn denn nie auf?

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