Deutsche Einwanderer mit der Liebe zum Chaco

Filadelfia: Sabine und Thomas Vinke kamen vor über 10 Jahren nach Paraguay. Der Chaco wurde das Ziel. Ihr Engagement für das Gebiet und ihr privater Kampf für einen Erhalt der Natur sind ungebrochen.

1998 schon besuchten die Vinkes Paraguay bei einer Tour durch andere Länder in der Region. 2004 ließ sich das deutsche Paar dann im Departement Boquerón nieder, nur wenige Kilometer von Filadelfia entfernt.

Thomas Vinke ist Kameramann und Fotograf, der sich auf die Natur spezialisiert hat. Seine Frau hat sich dem Gebiet Computertechnologie zugewandt und mehrere Editionen von Naturführern oder Bildbänden in deutscher Sprache entworfen.

Vor allem ein Projekt hat beide Einwanderer berühmt gemacht, das Fernsehprogramm “Paraguay Salvaje“. Dabei werden Dokumentarfilme präsentiert, die die Schönheit Paraguays und deren Artenvielfalt vorstellen.

2014 gab die Regierung von Paraguay mit Einverständnis des Umweltsekretariats Seam die Jagd auf Eidechsen frei. Es löste einen Sturm der Entrüstung in sozialen Netzwerken aus, bei dem sich auch die Vinkes anschlossen und aktiv wurden.

Früher war das Land eines der größten Exporteure von Eidechsenhäuten. Durch die Freigabe der Jagd hätte sich aber das Gleichgewicht des Ökosystems in der Region verschoben oder wäre sogar gänzlich verloren gegangen.

In einem Interview erklärten die Vinkes gegenüber dem Medium “National Geographic“ ihre Absichten: „Es ist sehr wichtig, dass die Menschen wissen, was sie an ihrem Land haben. Viele schauen sich Sendungen über Afrika oder Australien an, schätzen aber nicht die unglaubliche Artenvielfalt in Paraguay. Einige gibt es nur im Chaco“.

Quelle: Hoy

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1 Kommentar zu “Deutsche Einwanderer mit der Liebe zum Chaco

  1. ich schätze beide sehr, sie sind sehr engaschiert….wünsche beiden weiterhin viel Erfolg