Deutsche ermordete ihren Ehemann und floh

Areguá: Ein Mann deutscher Staatsangehörigkeit wurde gestern Nachmittag von seiner ebenfalls deutschen Ehefrau in einem Landhaus in der Stadt Areguá ermordet. Anschließend flüchtete die Frau in einem weißen Geländewagen.

Der Vorfall ereignete sich gegen 14:00 Uhr in einem von dem deutschen Ehepaar gemieteten Haus in der Straße 17 de setiembre in Cocué Guazú, ein Ortsteil von Areguá.

Das Opfer wurde als Hans Jürgen Hubert (69), identifiziert, der durch einen Schuss in den Bereich zwischen Brustkorb und Unterleib getötet wurde, von seiner Ehefrau Bärbel Hubert, 68, die ein Jahr jünger ist als er.

Bärbel Hubert wurde gestern Abend bei Kilometer 45 von Ypacaraí festgenommen, nachdem er mehrere Stunden auf der Flucht war.

Nach dem Bericht des Unterkommissariats N° 9 von Cocué Guazú meldete sich gegen 14:15 Uhr ein deutscher Staatsbürger namens Alexander Dirk (51), Eigentümer des Hauses, in dem sich das Verbrechen ereignete, bei der Polizei.

Berichten zufolge hatte er eine Nachricht von seiner Mieterin Bärbel Hubert erhalten. Die Frau schrieb ihm, dass sie ihren Mann erschossen hatte, während er in seinem Zimmer lag, und dass sie beschlossen hatte, sich umzubringen.

Uniformierte Beamte begaben sich zum Haus, wo sie das Schlafzimmerfenster halb geöffnet vorfanden. Sie näherten sich dem Haus und sahen das Opfer in einer Blutlache liegen.

Sie informierten daraufhin die Staatsanwältin Sonia Pereira, die sich vor Ort begab und den Zutritt genehmigte. Außerdem wurden Polizeitechniker der Kriminalistikabteilung hinzugezogen.

Der benutzte Revolver wurde ebenfalls auf einem Tisch im Haus gefunden. Die Frau flüchtete in einem weißen Toyota Hilux mit dem Kennzeichen BCD 864.

Wochenblatt / Facebook / Abc Color

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5 Kommentare zu “Deutsche ermordete ihren Ehemann und floh

  1. Eine Tragödie, über die man nur weiß, eine Frau brachte ihren Mann um, mehr nicht. Da hält man sich dann am besten auch zurück, mit Kommentaren…..
    Das will ich auch tun….
    Nur eines, derartiges kommt immer wieder vor, weil wir eben Menschen sind, alle nicht perfekt, leider, oder eben auch gut so…..
    Es ist nur schade, um jeden Menschen, der auf so eine Art aus dem Leben scheiden muß……

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  2. Und schon wieder ein masculozid. Das wird immer schlimmer. Wann kommen die weltweiten Kampagnen, um auf solche schlimmen Taten, ausgeführt von netten Frauen an phöse Männern, aufmerksam zu machen. Also ich, ich persönlich, ich traue ja keiner netten Frau mehr über den Weg.

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  3. Leider gibt es keinerlei Daten über die vielen gescheiterten Versuche, sich in Paraguay eine neue Heimat zu suchen. Dieses Land ist eine einzige, große Herausforderung an Europäer, vielleicht an deutsch sprechende Europäer ganz besonders. Der Unterschied aus der wohlgeordneten Welt in Deutschland zur hiesigen Kultur und den hiesigen Gepflogenheiten könnte nicht größer sein, in großen Teilen ein echter Kulturschock. Wer schon “angeschlagen” aus DACH nach PY kommt wird hier in den ersten zwei bis fünf Jahren meistens scheitern. Wenn da eine Beziehung schon vorher hart an der Belastungsgrenze stand, wird sie in PY vollends zu Bruche gehen, erst recht, wenn eine der Parteien nicht aus vollem Herzen mitzieht. Einen Großteil der Verantwortung für all die vielen gescheiterten Existenzen sehe ich bei den zahllosen “Einwanderungshelfern” die das Leben in PY nur in den schönsten Farben schildern und damit viele Menschen regelrecht in eine Falle locken. Aber auch die derzeitigen politischen Verhältnisse unter einer rot-grünen Gesinnungsbande, die sich anschickt aus Deutschland eine zweite DDR zu machen, treiben zahllose Menschen in das Unglück, weil sie hoffen in PY endlich diesem Gesinnungsterror in Deutschland zu entrinnen und in PY die “große Freiheit” zu finden. Wir hier schon lange lebenden Zuwanderer sind bereits “abgehärtet, ernüchtert” und wissen, daß es diese “große Freiheiten” in Wirkichkeit nicht gibt. In ‘Wirklichkeit lauern in PY die Geier, sowohl unter den “lieben Landsleuten” als auch unter den Einheimischen. Alle stets freundlich und selbstlose Hilfe versprechend, in Wirklichkeit Banditen und Verbrecher die nichts dabei empfinden, ihre Mitmenschen auszunehmen und über die Klinge springen zu lassen! EIN TRAURIGES KAPITEL!!!!!

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    1. Die wohl geordnete Welt in Deutschland ist eine Fabel. Die hiesigen Gepflogenheiten sind einfacher als in Deutschland. Das weiß aber nur derjenige, der die Landessprache spricht und sich voll integriert. Verantwortung für all die vielen gescheiterten Existenzen tragen nicht die “Einwanderungshelfer”, sondern die bereits vorher in Deutschland mehr oder weniger Gescheiterten, die hier auf einmal jedem vertrauen. Ich gehöre zu den hier “schon lange lebenden Zuwanderern, bin jedoch weder “abgehärtet” noch “ernüchtert” und lebe hier in größtmöglicher Freiheit, da ich auch beruflich sehr erfolgreich bin. Allerdings, und das ist wohl das Entscheidende, ich kenne keine Deutschen, die sich in Paraguay “herumtreiben”, auf der Suche nach Landsleuten, die man ausnehmen kann, da ich mir meine Freunde genau ausgesucht habe. Das Verhältnis ist etwa 90% Paraguayos aus allen Schichten und 10% erfolgreiche Deutsche. Es gibt viele Beispiele von Deutschen, die in Paraguay höchst erfolgreich sind. Und es ist nicht verwerflich, diese Erfolgsgeschichten zu verbreiten.

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      1. Die meisten Probleme entstehen schon am Anfang wenn man sich noch orientieren muss. Es ist leicht möglich hier einen Fehler zu machen oder etwas zu übersehen weil Paraguay wirklich nicht organisiert und auch nicht transparent ist. Einfach nur Glück haben wird dann gerne in “Ich bin ja so gut” umbenannt.
        Beruflich erfolgreich sind Sie mit beim Einwandern helfen, vermute ich. Daher sind die anderen schuld. Dieses Gewäsch ist zumindest sehr durchschaubar.

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