Die drei fleißigen Tunnelgräber hörten Rockmusik, um Geräusch zu übertönen

Asunción: Das graben des nur etwa sechs Meter langen Tunnels dauerte keine acht Stunden, erklärte der geständige Hilario Villalba, der mit dieser Aktion zwar 30 Tage in einer Arrestzelle aufgebrummt bekam allerdings auch die Möglichkeit hatte den Medien zu erzählen, dass er seit zehn Jahren ohne Urteil hinter Gittern sitzt, ohne Chance auf eine Änderung. Falls seine Wünsche (Verlegung nach Ciudad del Este) weiterhin ungehört bleiben sollen, will er eine Meuterei anzetteln, so Villalba.

“Die Hoffnungslosigkeit brachte mich auf den Gedanken”, erklärte Villalba. Seine komplette Familie wohne in Ciudad del Este. Er allerdings wollte sich da verstecken, wo er geboren wurde, nahe Caaguazú.

Villalba, der wegen Doppelmordes inhaftiert wurde hatte zwei fleißige Mitstreiter, Arnaldo Bobadilla und Ramón Cáceres, die wegen schwerem Raub hinter Gittern waren und sich ihre Freiheit verdienen sollten.

Der schmale Tunnel wurde nur einen Meter unter dem betonbedeckten Boden gegraben. Um 21.00 Uhr begannen die drei Männer mit der Arbeit. Gegen 04.00 Uhr morgens bemerkten die Wachen auf der Mauer Geräusche und patrouillierende Polizisten fanden das Loch außerhalb des Geländes.

(wochenblatt / Abc)

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