Die Lebenshaltungskosten in Paraguay steigen deutlich an

Asunción: Sowohl Verkäufer als auch Verbraucher spüren den Preisanstieg, insbesondere bei Grundnahrungsmitteln wie Fleisch, Obst und Gemüse.

Der Ökonom Rubén Ramírez erklärte, dass Grundnahrungsmittel in den letzten Wochen am stärksten im Preis gestiegen seien. Die Aussichten sind, dass 2022 ein schwieriges wirtschaftliches Jahr für alle Haushalte wird.

Er erklärte weiter, dass die Lebenshaltungskosten in Paraguay aufgrund der internen und externen Auswirkungen immer höher werden. „Die zwischenjährliche Inflation beträgt im Februar 9,3 %, mit einer Prognose von 10 % für Ende dieses Monats März“, kündigte Ramírez an.

Er fügte hinzu, dass die Inflation in einigen Sektoren des Grundnahrungsmittelkorbs 18 % übersteige, was sich erheblich auf den Endverbraucher auswirke.

„Wenn wir zu diesem Punkt hinzufügen, dass das landwirtschaftliche Produktionsszenario ernsthafte Herausforderungen hat, aus der Perspektive, dass es einen Rückgang der Sojabohnenexporte um 60 % gibt, den Einbruch des russischen Marktes, der 20 % der Fleischexporte ausmacht, Impfstoffe und ein hohes Volumen von Rinderexporte, sehen wir, dass wir dieses Jahr vor einer sehr schwierigen Situation stehen”, erklärte der Experte.

In einer Umfrage auf dem Mercado 4 wiesen mehrere Verbraucher darauf hin, dass das, was zuvor für 100.000 Gs. gekauft worden sei, derzeit das Dreifache kostet und derselbe Einkauf mit 300.000 Guaranies zu Buche schlägt. Sie gaben an, dass die teuersten Produkte Fleisch, Gemüse und Obst seien.

Bei Fleisch fiel der Rinderpreis im Vergleich zur letzten Februarwoche um 15 % bis 25 %. Diese Reduzierung könnte einige Produkte billiger machen, obwohl die paraguayische Fleischkammer warnt, dass der Anstieg des Kraftstoffs diesen Vorteil dämpfen könnte.

Ebenso ist der Anstieg der Preise für Obst und Gemüse auf den Anstieg des Kraftstoffs zurückzuführen, auch aufgrund der Dürre und der Mangel an nationalen Produkten, der Importe aus Argentinien und Brasilien erzwingt.

Wochenblatt / Ultima Hora / Beitragsbild Archiv

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8 Kommentare zu “Die Lebenshaltungskosten in Paraguay steigen deutlich an

  1. Der Einbruch der Fleischexporte hat die dilettantische Einmischung eines unfähigen Präsidenten in den Russland-Ukraine-Konflikt verursacht. Die Geldverschwendung für unwirksame Impfstoffe ist ebenfalls ein Werk der paraguayischen Freimaurer-Regierung, die auf der Korruptionswelle der WHO bzw. der Bill & Melinda Gates Foundation schwimmt. Noch nie hat ein Präsident Paraguays seinem Land einen solch immensen Schaden schaden zugefügt, wie Marito.

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  2. Eine traurige Entwicklung, denn das Volk hat kaum noch Reserven, man wird sich erneut einschränken müssen. Die Armen werden ärmer, die Reichen werden reicher, klingt nach einer billigen Redewendung, leider ist es das aber gar nicht, denn es stimmt. Jeder weiß das auch, wenn er nur seine Augen öffnet und überall dorhin schaut, wo er sonst nicht so gerne hingeguckt hat.
    Profit und Macht, das sind unsere Zeit – Götter, denen läuft die ganze Welt hinterher….

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    1. Zitat: “Die Armen werden ärmer, die Reichen werden reicher”
      Das ist so ein typischer linker Spruch, der darauf abzielt die Armen gegen die Reichen aufzuhetzen.
      1.) Nicht jeder der vermögend ist, hat sein Vermögen durch Lug und Betrug erwirtschaftet. Viele haben etwas aufgebaut. Haben Jobs geschaffen und viele Menschen haben jeden Tag ein Essen auf dem Tisch, dank diesen Leistungsträgern.
      2.) Wie sollen in diesen Zeiten die Reichen reicher werden? Es sei denn man ist Waffenhersteller.
      3.) Die Wirtschaft ist weltweit eingebrochen. Das ist an den Börsenindizes klar ersichtlich. Die Reichen sind also nicht reicher geworden, ganz im Gegenteil. Sie haben Verluste erlitten. Und wenn die Energiepreise steigen, dann steigen sämtliche Produktionskosten. Wie sollen die Reichen dadurch reicher werden?
      .
      Aber Hauptsache man hat einen Sündenbock gefunden, auf den man hetzen und einprügeln kann.

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      1. Onkel Nick,
        Zitat: “Die Armen werden ärmer, die Reichen werden reicher”
        Das ist so ein typischer linker Spruch, der darauf abzielt die Armen gegen die Reichen aufzuhetzen.
        Zitieren reicht nicht, es ist doch die Wahrheit, ob das ein typischer linker Spruch ist, oder auch nicht, ich weiß es nicht.
        Fest steht, ich bin kein Linker, noch weniger hetze ich Arme auf. Arme Menschen hetzt man nicht auf, wenn man ein ordentlicher Mensch ist, man versucht ihnen zu helfen.
        Meine Empleada erzählt mir jeden Tag, wenn sie morgens kommt, was wieder teurer geworden ist, im Supermarkt.
        Sie wird ordentlich bezahlt, von mir, erwähne das nur, um Mißverständnissen vorzubeugen. Aber es geht ihr eben spürbar schlechter, das ist eine Tatsache.
        Das kann ich so von mir nicht sagen, ich bin nicht reich, denn reich ist etwas, was man erst mal definieren muß, wenn man sich darüber unterhalten will.
        Heute erzählte mir meine Friseuse, viele Kunden kommen nicht mehr, oder eben seltener, sie müssen sparen.
        Über 30 Jahre lebe ich hier, bin schon zum Paraguayer geworden, habe mir aber deutsche Eigenschaften erhalten, komme noch immer pünktlich, um mal eine zu nennen.
        Aber ich weiß wovon ich geschrieben habe.
        Und Preiserhgöhungen kommen hier, so sicher wie das ” Amen ” in der Kirche, man kann die Uhr danach stellen, das hat Tradition.
        Nur jetzt kommen noch mehr dazu, ich erlaube mir, die Meinung zu haben, das kann auch mal das Fass zum überlaufen bringen. Viel Luft sehe ich da nicht mehr.
        Um so eine Meinung zu haben, muß man kein LINKER sein, es reicht völlig aus, wenn man wie ein Mensch denken kann und dabei sich vernünftigen Argumenten nicht verschließt.
        Ach ja, noch etwas, was ist ein ” LINKER “, das sollte man auch erst mal definieren, nicht damit um sich werfen, denn nichts anderes tut man gerade in Deutschland, mit denen die anderer Meinung sind, als die dortige Regierung.
        Solltest du allerdings ” Links ” mit sozial gleich setzen, dann wäre ich einer, denn ich bin sozial.
        Ja, ich weiß, was ist nun wieder ” sozial “.
        Also ich hoffe, ich konnte mich verständlioch ausdrücken….

        1. Ich habe dich nicht einen Linken genannt, sondern den Spruch als typisch links bezeichnet.
          Als Wirtschaftsliberaler antworte ich darauf: “Sozial ist was Arbeit schafft”
          Denn nur das befähigt die Menschen aus eigener Kraft und Antrieb für ihre Familien zu sorgen und sich als nützliches Mitglied der Gesellschaft zu fühlen. Es ist also auch wichtig für das Selbstwertgefühl der Menschen.
          Und wer als Firmengründer die Idee und das Wissen hat und bereit ist das unternehmerische Risiko einzugehen, sein eigenes Geld und damit seine eigene Zukunft aufs Spiel zu setzen und damit dann Arbeitsplätze schafft, dann ist das diesen Menschen hoch anzurechnen. Denn das sind die Leistungsträger der Gesellschaft, die Macher.
          Und es ist nicht sozial, sondern höchst asozial es diesen Menschen dann zu neiden, dass die bei Erfolg auch entsprechend verdienen und reich werden.
          Und es sind immer die die Neider, die in ihrem Leben nichts auf die Kette kriegen.
          Anstatt so viel Zeit mit Sozialneid und Hetze zu verbringen und anderen ihre Früchte des Erfolgs missgönnen, sollten diese Leute sich eher Gedanken machen darüber, warum sie solche Versager sind und was sie in Zukunft besser machen können, anstatt immer die Schuld bei anderen zu suchen, die es dank ihres Fleißes, Wissens, Innovativität und Risikobereitschaft zur Investition geschafft haben.
          Wer sich sein Leben lang nur auf den Feierabend gefreut hat, damit er sein Geld beim Asado verspeisen und versaufen kann und den Rest seiner Zeit mit seinen Kumpels oder Familie biersaufend Fussball und Telenovelas im Fernsehen reinzieht und sich morgens dann missmutig zur Arbeit schleift, der wird es nie zu etwas bringen. Und was diesen armseligen Menschen in ihrem Versagen noch bleibt, ist der Neid und die Hetze auf diejenigen, die nicht arbeiten um zu leben, sondern die ihre Erfüllung und Verwirklichung in ihrer Arbeit sehen.

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          1. Tja, da sind wir teilweise einer Meinung, freut mich, denn mir fehlt hier, im Lande nur eines, gute Meinungen, mit denen man ” streiten ” kann, das hatte ich in Deutschland, hier leider weniger.
            Nur ” Onkel Nick “, ich nehme mal an, du wirst mir nicht widersprechen, wenn ich behaupte, das wir im Zeitalter des Kapitalismus leben. Leider, meiner Meinung nach, in einem total entfesselten Kapitalismus, der sich keine Beschränkungen mehr auferlegt, er ist schamlos, außer Gewinn kennt er nichts, was ihn interessieren könnte, seine Gier ist grenzenlos geworden, leider. Dies gefährdet aber den gesellschaftlichen Frieden, zumindest denke ich so darüber….
            Das war nicht immer so, ich nenne nur mal die ” soziale Marktwirtschaft “, die hatte es sich zum Thema gemacht, wenn es dem Unternehmen gut geht, dann geht es auch der Belegschaft gut, war gut, nein, es war sehr gut. Davon will aber heute niemand mehr etwas wissen.
            Der Arbeiter hat nur seine Arbeitskraft, das ist sein ” Kapital ” , das muß er verkaufen, so gut, wie es eben geht. Der Unternehmer braucht diese Arbeitskraft, also kauft er sie ein, so gut es eben geht, logisch und auch verständlich.
            Ausnutzen sollte er diese Macht nicht, der Unternehmer, doch da geht es los, das hat nun schon etwas mit Persönlichkeit, mit Charkter zu tun und wer den Menschen kennt, der weiß, der Mensch ist gierig, oft auch schamlos, eben ein Raubtier, da macht es auch keinen Unterschied welcher Klasse er eben angehört. Stimmt doch, oder…?
            Nun kommt es zu Verwerfungen, die Unternehmer nutzen das aus, jammern, aber am Ende machen sie regelmäßig mehr Gewinn, als es vorher der Fall war. Ich meine damit die Konzerne.
            Und jeder weiß doch, wie es ihm früher ergangen ist, und wie es ihm heute geht.
            Um das mal klar zu sagen, Onkel Nick, ich kenne dich nicht, aber ich habe dich niemals persönlich damit gemeint, bitte fühle dich nicht angegriffen, aber du klingst verletzt, zumindest spüre ich das.
            Neid, Missgunst, die kenne ich leider auch nur zu Genüge, ich wurde damit groß, war mein ganzes Leben über selbständig, das waren das meine Wegbegleiter. Aber ich bleibe dabei differenziert zu urteilen, nicht alle über einen Kamm zu schneiden.
            Außerdem ist es eben sehr schwer, sich hier zu erklären, da wird man ganz leicht falsch verstanden.
            Im Moment denke ich, wir liegen gar nicht so weit auseinander, nur die eigene Position zu vermitteln ist hier das Problem, in einem Kommentar……

  3. * Sie gaben an, dass die teuersten Produkte Fleisch, Gemüse und Obst seien.*
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    Weil wir hier den Müll für teures Geld einkaufen müssen, der für den Export nicht taugt.
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    *Bei Fleisch fiel der Rinderpreis im Vergleich zur letzten Februarwoche um 15 % bis 25 %. *
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    Deshalb ist es ja auch logisch, daß die Fleischpreise weiter steigen müssen.
    Auch wenn es durch den Wegfall des russischen Marktes 20% mehr Fleisch auf dem Markt gibt.
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    Wie ich schon mehrmals schrieb:
    Die Preise steigen nur durch die Gier der Wiederverkäufer.
    Die Erzeuger sehen von dem Geldsegen nichts, aber auch gar nichts.

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