Deutsche Frau in Paso Yobái ausgeraubt und getötet

PasoYobai: Der Vorfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen in der Siedlung Calle Gua’i, Planchada. Das Opfer, die 56-jährige Olga Brodkorb, wurde mit einem Schuss in den Kopf am Boden liegend aufgefunden.

Den Ermittlungen zufolge soll das Opfer kurz nach 3:00 Uhr morgens einen Anruf von zwei jungen Männern erhalten haben, die beide in derselben Gegend wohnen.

Angeblich baten die jungen Männer das Opfer, ihnen zu Hilfe zu kommen, da das Fahrzeug, in dem sie sich befanden, angeblich eine Panne hatte. Als die Frau jedoch nach Hause zurückkehrte, überraschte sie offenbar mehrere Einbrecher, die ihre Abwesenheit ausgenutzt hatten, um einzubrechen.

Als der oder die Täter merkten, dass sie entdeckt worden waren, schossen sie offenbar auf die Hausbesitzerin, die einen Kopfschuss erlitt, der sie innerhalb von Sekunden tötete. Danach flohen die Mörder mit dem Chevrolet der Opferin vom Grundstück.

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Da es in den Stunden zuvor geregnet hatte, waren die Straßen in der Umgebung jedoch praktisch unpassierbar, weshalb die Täter das Fahrzeug zurückließen und es anschließend in Brand setzten, um alle Spuren zu verwischen.

Schließlich entdeckten Nachbarn am Morgen die Leiche, die auf dem Boden des Hauses lag, und benachrichtigten die örtlichen Polizeibehörden, die zum Tatort eilten, um die Anzeige zu bestätigen, und anschließend die Staatsanwaltschaft alarmierten.

Bereits am Vormittag begaben sich die diensthabende Staatsanwältin Rocío Raquel Rivas sowie ein Gerichtsmediziner zur Tatortbesichtigung vor Ort; außerdem trafen Kriminaltechniker und Ermittlungsbeamte aus Guairá ein, die von ihren Kollegen aus Caaguazú unterstützt wurden und sich den Ermittlungen anschlossen.

Anscheinend gelang es den Beamten, Aufnahmen von Überwachungskameras auf dem Grundstück sowie von anderen in der Umgebung installierten Kameras zu sichern, die zu einer raschen Identifizierung der mutmaßlichen Täter des brutalen Angriffs auf die deutsche Staatsbürgerin beitragen könnten.

Ebenso wurden Gespräche mit Angehörigen und Bekannten der Opfer geführt, um zu bestätigen, ob sich im Haus eine größere Geldsumme befand, um so zu klären, ob die Unbekannten etwas aus dem Haus entwendet haben.

Zunächst luden die Ermittlungsbeamten die beiden Nachbarn vor, die in den frühen Morgenstunden die Hilfe des Opfers in Anspruch genommen hatten; diese werden befragt, um zu klären, ob sie mit dem Vorfall in Verbindung stehen.

Wochenblatt / Voz Guaira

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9 Kommentare zu “Deutsche Frau in Paso Yobái ausgeraubt und getötet

  1. Welcome im Paragauy: Halten sie nie „größere“ Geldbeträge von 300.000 PYG im Hause! Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken!

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  2. *Zunächst luden die Ermittlungsbeamten die beiden Nachbarn vor, die in den frühen Morgenstunden die Hilfe des Opfers in Anspruch genommen hatten; diese werden befragt, um zu klären, ob sie mit dem Vorfall in Verbindung stehen.*
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    Selbst der Allerdümmste muss da wohl nicht 1 und 1 zusammenzählen. Solche „Zufälle“ gibt es nicht!!!“
    Und warum haben die morgens um 3 Uhr eine Ausländerin angerufen und um Hilfe gebeten?
    Ich denke, da muss man wirklich nicht lange überlegen, um zu wissen, daß das die Tippgeber und Komplizen der Mörder sind,
    Aber ich bin zuversichtlich, daß die Täter leider, leider nicht gefunden, und auch die beiden jungen Männer nicht überführt werden können.
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    Auf der anderen Seite verstehe ich nicht, wie man so dumm sein kann, morgens um 3 Uhr loszufahren, um bei einer Panne zu helfen.
    Sicherlich waren das „gute Freunde“, die auch genau über die finanziellen und sonstigen Angelegenheiten der Frau Bescheid wussten. Ganz liebe, nette junge Nachbarn, die so hilfsbereit und freundlich waren, daß sie ihnen blind vertraute.
    Das kann hier leider tödlich enden.
    Es war ja nicht die erste Ausländerin, die so endete. Und sie wird auch nicht die letzte sein.

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  3. ja leider wird dabei nichts heraus kommen, die arme Frau aber das gehört mittlerweile zur Kultur von Paraguay, leider verstehen hier viele Leute nicht das du als Ausländer hier immer auf der Abschussliste stehen kannst, tief im inneren auch wenn sie freundlich sind bist du nie akzeptiert, du kannst niemals ein Freund sein – nur oberflächliche ohne gegenseitigen Respekt

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  4. Land Of Confusion

    Die Hemmschwelle zum Morden ist in Paraguay schockiernd gering. Und es geht zu 99% um Geld, die anderen 1 % sind Beziehungstaten. Während die 1 % ausführlich in den Zeitungen als Feminizde ausgiebig berichtet werden, hat man fast den grotesken Eindruck, dass es in Ordnung ist, jemanden um des Geldes wegen zu töten, vor allem wenn es um Ausländer, genauer: DACHler, handelt. Ich hab noch nie von einem ermorderten US-Amerikaner hier gelesen, obwohl auch viele es mittlerweile in Paraguay gibt.
    Und warum? Weil die Täter wissen, dass sie von der US-Botschaft gelyncht werden, während Deutschen wie Moorhühner abgeknallt werden dürfen. Polizei macht eh nichts, deutsche Botschaft ist es vollkommen egal.

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    1. Die Strafe ist ja auch sehr gering. Entweder nicht “ ermittelbar“, “ Unzurechnungsfähig da starker Drogeneinfluss, oder Familie oder Freunde werden gedeckt und andere Unbescholtene werden inhaftiert ohne Verfahren und Beweise. Und ja, die Botschaft der deutschen, interessiert es nicht, die wurden nur “ nach Paraguay weggelobt“. Die Schweizer Botschaft wurde schon vor Jahren ausgewiesen.
      Ami und Engländer sind anderes Kaliber, die „reden“ nicht lange.

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    2. Es gibt ja auch nur eine geringe Strafe, oder gar keine ,“ weil Täter nicht ermittelbar“, Unzurechnungsfähig, wegen Drogenkonsum, weil man Familie und Freunde deckt, die involviert sind.
      Deutsche Botschaft, wurden alle nur weggelobt, weil dies Leute „so gut“ in Ihrem Job sind. Schweizer Botschaft wurde schon vor Jahren des Landes verwiesen.
      Ami, Engländer und Franzosen, sind ein anderes Kaliber, in Bezug zu Ihren Landsleuten.

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    3. Da sind Deutsche hier eben auch selbst schuld 🙂 Ein Yankee zahlt sein Leben lang Steuern in Yankeehausen solange er Yankee von Nationalität ist 🙂 Deutsche in Paragauy haben die Frechheit einfach keine Steuern mehr abzudrücken, dh die ganze Meute an Staatscreationen zu finanzieren 🙂 Egal wie viele € schon abgedrückt wurden 🙂 Abe vielleicht kann man sich freiwillig melden und darf weiterhin Steuertantiemen abdrücken 🙂 Dann zeigen sich die deutschen Behörden vielleicht kulant, einem im Falle eines letalen Raubüberfalls zu helfen 🙂 wer weiß das schon so genau 🙂 So gibt es halt nur das mit seinem Namen ergänzte Pflichttemplate: «Das tut uns jetzt abe wirklich leid zu hören» /s

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