Die neue “SCHUFA“ für die Verwaltung der Kreditwürdigkeit

Asunción: Die Behandlung negativer und positiver Informationen zum Kreditverhalten von Kunden des paraguayischen Finanzsystems gehört zu den Hauptthemen, die in einer Studie zum Gesetz über den Schutz personenbezogener Daten angesprochen werden.

Die Initiative steht unter der Schirmherrschaft des Ausschusses für Wirtschaft, Entwicklung und wirtschaftliche Integration von Lateinamerika unter der Schirmherrschaft des Senats.

Der Prozess befindet sich in der Konsultationsphase mit den beteiligten Sektoren, wie Vertretern von privaten Informationszentren, öffentlichen Institutionen, Finanzinstituten, Pfandhäusern, Genossenschaften und Organisationen der Zivilgesellschaft. Das Dokument sieht ebenfalls die Beratung des Amtes für den Verbraucherschutz (Sedeco) und der Zentralbank von Paraguay (BCP) zur Anwendung der Normen vor.

Senator Fernando Silva Facetti (PLRA) erklärte, dass der Gesetzesentwurf Mechanismen festlege, die darauf abzielen, dass alle Kunden im Finanzsystem ihre finanziellen Situationen überprüfen können, um falsche Informationen zu beseitigen.

„All dies basiert auf verfassungsmäßigen Artikeln zum Recht auf Privatsphäre, zur Selbstregulierung von Informationen, damit ich weiß, welche Informationen es gibt, die in der nationalen Verfassung verankert sind, um Informationen abfragen zu können“, erklärte Facetti.

Dieses Instrument sieht auch die Anwendung ein Recht auf Löschung der Daten vor. In der Praxis gilt dies, wenn beispielsweise eine fehlerhafte Transaktion durchgeführt wurde und negative Informationen generieren, die nach Ablauf einer bestimmten Zeit aus der Historie der Person gelöscht werden können.

Facetti erklärte, dass der massive Einsatz neuer Technologien wiederum die Notwendigkeit zur Aktualisierung der Elemente für den Schutz personenbezogener Daten mit sich bringe. „In einer Gesetzesvorlage konzentrieren wir uns auf alle Visionen des Informationsmanagements, weil sich bei der Technologie viele Lücken ohne Gesetzgebung aufgetan haben. Bei dem Informationsfluss, der die Konnektivität darstellt, hat sich ebenfalls viel geändert“, sagte er.

„Die Informationen sind manchmal positiv, in anderen Fällen aber negativ. Und wenn das Letztere der Fall ist, müssen wir das Recht haben, uns gegen seine Wahrhaftigkeit und den richtigen Gebrauch zu verteidigen „, fügte er hinzu.

Facetti erkannte auch die Bedeutung von Themen wie Cyber-Kriminalität, um hier Regelungen herbeizuführen, wenn Systemausfälle und Diebstahl vertraulicher Kundeninformationen die Privatsphäre gefährden.

Wochenblatt / Ultima Hora

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