Die Skyline von Asuncion nimmt Form an

Asunción: Der Immobiliensektor boomt weiterhin. An jeder freien Stelle der Aviadores del Chaco oder Santa Teresa wird fleißig in die Höhe gebaut. Appartements hoch über der Stadt sind exklusiv.

Seit 2012 wurden über 500 Millionen US-Dollar allein in Hochhäuser die Appartements beherbergen investiert. Von dieser Summe gehören 134 Millionen US-Dollar zu 508 fertiggestellten Wohnungen in insgesamt sieben Hochhäusern. Neun weitere Wohnhochhäuser, die sich derzeit im Bau befinden, und 809 Appartements und Penthäusern beinhalten, beziehen sich auf eine Investition von 284 Millionen US-Dollar. Dazu summieren sich noch fünf Projekte, die kurz vor dem Baubeginn stehen und zusammen über 88 Millionen US-Dollar kosten und 331 Appartements zur Verfügung stellen.

Viele Familien ziehen es aus verschiedenen Gründen vor ihr großes Haus zu verlassen um in einem Appartement hoch über der Stadt zu wohnen. Die teuersten Einheiten gibt es auf den Straßen Santa Teresa und Santísima Trinidad.

Laut Óscar Barchini, Geschäftsführer eines Immobilienbüros, wächst der Bereich weiter. Asunción ist gut und die Immobilienentwickler setzen weiter darauf. Was in Asuncion passierte, war, das innerhalb eines kleinen Zeitraums sehr viele Appartements auf den Markt kamen, was den Anschein eines Überangebotes hatte. Heute sind die Preise tiefer und die Belegung höher. Das Angebot deckt die Nachfrage.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Die Skyline von Asuncion nimmt Form an

  1. Irgendwie erinnert es mich an Panama-Stadt. Als ich das erte mal dort ankam und die Skyline vom Flugzeug aus anschaute, war ich sprachlos!

    Dann fuhr ich mit der Taxi in der Stadt. Alle Hochhäuser dunkel. Frage ich die Taxi Fahrer, euch gehts gut hier, ne? Ihr Panameños wohnt in diesen schönen turmen. Dann lacht er. Gucke mal, alles dunkel! Kein Panameño wohnt dort! Fast niemand wohnt dort! Es sind alle Briefkasten firmen, und fürs Geldwäsche für die Drogenhändler gebaut. Und taetsaechlich, während meines auffenthaltes dort hörte ich die selbe Sache vom jeden mit wem ich gesprochen hatte. Die Panameños wohnen in den angrenzenden armenviertel, die Touris+Expats in den alten teil der Stadt. Die Hochhäuser sind merheitlich lehr. Dann paar jahre später kam das Panama Papers geschichte.

    Ich frage mich ernsthaft, wie viele die 7 mio einwohner so ein Wohnung sich leisten könnten hier in ASU? Okay die Oberschicht ja, die Mittelschicht kann es sich niemals leisten. Und warum würde jemand vom Ausland in ASU ein Wohnung als Investition kaufen? Dann lieber in B.Aires oder Brasilien, dort boomt die tourismus.

  2. Mehr solche sollen gebaut werden in den Bereichen der Costaneras. Im Fall vom Banado Tacumbu soll eine Superteure Auffüllung getätigt werden, die mit einem Statdviertel mit 2500 Familien und deren Häusern aufräumen soll. Diese sollten dann in Wohnblöcke umgesiedelt werden im Stil barrio San Francisco. Wurden sie gefragt? Nicht wirklich. Das viel logischere, viel billigere Alternativprojekt – die Costanera in eine Dammverbauung umzuwandeln, die das bestehende Viertel vor den Hochwassern schützen soll, wird konsequent ignoriert. Und die Freiwerdenden Flächen? Die sollen an ausländische Investoren gehen… Hotels, Supermärkte und Casinos… ???

    Mehr dazu im folgenden Blog:
    https://kuestenstrasseinside.blogspot.com/

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