“Die städtische Verkehrspolizei braucht bessere Öffentlichkeitsarbeit“

Asunción: Der Stabschef des Bürgermeisters von Asunción, Federico Mora, räumte ein, dass die städtische Verkehrspolizei (PMT) die städtische Einrichtung ist, die “die meisten unerledigten Aufgaben gegenüber der Öffentlichkeit hat”.

Er betonte, dass die Beamten weiterhin in einem “Fenster der Diskretion” operieren werden, wenn neue Technologie nicht eingesetzt wird.

Die städtische Verkehrspolizei (PMT) von Asunción ist seit dem gestrigen Donnerstag ohne ihren Leiter, nachdem Luis Christ Jacobs zurückgetreten ist und darüber hinaus die Bürokratie und die Langsamkeit der Prozesse zur Anwendung von Technologie bei der Verkehrskontrolle in der Hauptstadt angegeben hat.

Der Stabschef von Asunción, Federico Mora, sagte, dass “das PMT als Körperschaft möglicherweise diejenige ist, die die meisten unerledigten Aufgaben gegenüber den Bürgern hat”.

“Ich sage Ihnen das einfach so, weil wir das hier im Rathaus so sehen. In allen anderen Bereichen zeigt die Gemeinde Fortschritte, aber die Verkehrspolizei hat viel zu tun, es ist keine einfache Einrichtung”, fuhr er fort.

Zur langsamen Einführung der Technologie, die Jacobs als Grund für seinen Rücktritt nannte, erklärte er, dass es sich um einen langsamen Prozess handele, weil es das erste Mal sei, dass sie eingeführt werde. “Die Regulierung und die Verordnung brauchen Zeit”, sagte er und wies darauf hin, dass das Projekt trotz des Rücktritts des ehemaligen Direktors fortgesetzt werde.

Einsatz von Technologie ungewollt

Mora erklärte auch, dass der Einsatz von Technologie sowie die Verwendung von Parkgebühren dazu beitragen werden, Korruption innerhalb des PMT zu verhindern.

“Wir müssen weiter an einer Behörde arbeiten, die ohne Technologie leider weiterhin diesen Ermessensspielraum hat”, sagte er.

Er räumte auch ein, dass es innerhalb des PMT “Widerstand” gegen die Abschaffung des “Ermessensspielraums” gibt, was darauf hindeutet, dass es Bedienstete gibt, die die Einführung der Technologie als Kontrollmaßnahme nicht wollen. Diese Aussage zeigt jedoch, dass keiner gewillt ist den Untergebenen direkt zu sagen, was sie tun oder lassen sollten.

Juan Villalba, Direktor des Mercado 4 in Asunción, könnte der Nachfolger von Jacobs werden. Die Ernennung von Villalba zum Leiter des PMT könnte am kommenden Montag offiziell gemacht werden könnte.

Wochenblatt / Abc Color

CC
CC
Werbung

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet. Übertrieben rohe, geistlose oder beleidigende Postings werden gelöscht. Auch unterschwellige Formen der Beleidigungen werden nicht toleriert. Das Setzen zu externen Links ist nicht erwünscht, diese werden gelöscht. Bitte bedenke, dass die Kommentarfunktion keine bedingungslose und dauerhafte Dienstleistung darstellt. Eine Garantie für das dauerhafte Vorhalten von Kommentaren und Artikeln kann nicht gegeben werden. Insbesondere besteht kein Rechtsanspruch auf die Veröffentlichung und/oder der Speicherung von Kommentaren. Die Löschung oder Sperrung von Kommentaren liegt im Ermessen des Betreibers dieses Dienstes.

4 Kommentare zu ““Die städtische Verkehrspolizei braucht bessere Öffentlichkeitsarbeit“

  1. Ich glaube, diese Verbrecher würden selbst dann auf technische Hilfsmittel verzichten wollen, wenn in 50 Jahren die Autos komplett automatisiert fahren und keinerlei Verkerhssünden verzeichnet werden

  2. Es ist kein Wunder, daß die PMT keine Zeit hat, ihre Aufgaben zu erledigen.
    Die sind so damit beschäftigt, die motorisierten Bürger zu schikanieren und auszunehmen, daß ihnen für nichts anderes mehr Zeit bleibt.
    Auf der Aviadores del Chaco sind auch wieder die städtischen Motochorros unterwegs.
    Die fahren alleine mit dem Moto Streife und halten jeden an, der aussieht, als könnte bei ihm gut was abzuzocken sein.
    Da wird dann jedes Mal behauptet, man hätte eine rote Ampel überfahren.
    Oder es fällt ihnen sonstwas ein.
    Egal worum es geht, am Ende halten sie die Hand auf.

  3. Da hilft kein einfacher „Besen“ mehr, da muss man mit einer „Abrissbirne“ ran.
    Ein paar professionelle Insolvenzmaganer, Prozesscontroler und ITler – à la „Navy Seals“ – reinschicken und Dreiviertel würden ihre Aufenthaltsberechtigung verlieren. Die USA oder EU könnten ja einen Beratungsgutschein bei McKinsey, EY etc. springen lassen.

Kommentar hinzufügen