Encarnación: Die Jesuitenmissionen von San Cosme und San Damián im Departement Itapúa waren Schauplatz eines offiziellen Besuchs und Treffens von Delegierten von ONU Turismo (Weltorganisation für Tourismus), die von der Tragweite des symbolträchtigen Kulturerbes fasziniert waren. Der Besuch fand im Rahmen der 71. Tagung der Regionalkommission für Amerika von ONU Turismo statt.
Shaikha Nasser Al Nowais, Generalsekretärin von ONU Turismo, leitete die Delegation, die sich aus Tourismusvertretern verschiedener Länder zusammensetzte. Sie wurden vom Bürgermeister von San Cosme und San Damián, Juan Manuel Santacruz, und dem Abgeordneten César Cerini empfangen. Beide begleiteten die internationalen Besucher auf dem Rundgang durch die rätselhafte, von Kultur, Geschichte und Identität geprägte Stätte.
Im Anschluss besuchte die Delegation aus Funktionären und Delegierten der Welttourismusorganisation auch die Jesuitenmissionen von Santísima Trinidad del Paraná. Sie zeigten sich tief beeindruckt, als sie den enormen kulturellen und historischen Reichtum, den diese symbolträchtigen Orte Paraguays bewahren, aus erster Hand kennenlernten.
Bei dieser Gelegenheit würdigte die Generalsekretärin von ONU Turismo die Art und Weise, wie die Gemeinschaft ihr kulturelles Erbe und ihre Traditionen pflegt, und hob gleichzeitig die Rolle hervor, die die indigenen Völker in dieser Hinsicht einnehmen. Der bereichernde Tag in San Cosme und Damián endete mit einer künstlerischen Darbietung von Mitgliedern der indigenen Gemeinschaft Pindó, welche die Besucher in ihren Bann zog.
San Cosme und Damián ist die einzige Gemeinde unseres Landes, die von ONU Turismo als Best Tourism Village ausgezeichnet wurde – ein Preis, der ländliche Reiseziele ehrt, die sich für Nachhaltigkeit und Gemeinschaftsentwicklung einsetzen. Der Tourismusminister der multilateralen Organisation, Jacinto Santa María, hob hervor, dass diese Anerkennung das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit zwischen den Behörden und der Gemeinschaft von San Cosme ist.
Dieser Besuch von ONU Turismo bestätigt, dass San Cosme und Damián mehr als nur ein Reiseziel ist – es ist eine Erfahrung, die Vergangenheit und Gegenwart eines Paraguays verbindet, das seine Arme mit Stolz, Kultur und Geschichte für die Welt öffnet.
„Im Rahmen des regionalen Treffens von ONU Turismo haben wir internationale Amtsträger in unseren Jesuitenmissionen in Itapúa empfangen. Gemeinsam mit unseren Gemeinschaften der Mbyá Guaraní bekräftigen wir das Engagement, einen nachhaltigen Tourismus zu fördern, der unsere Wurzeln schätzt, unsere Identität bewahrt und Entwicklung für all unsere Menschen generiert. Die Welt hat ihre Augen auf unser Land gerichtet!“, betonte das paraguayische Tourismussekretariat (Senatur) in den sozialen Netzwerken.
Die internationale Delegation besuchte zudem das binationale Wasserkraftwerk Yacyretá, wodurch sie sich ein Bild vom enormen Tourismuspotenzial dieser Region des Landes machen konnte.
Wochenblatt / Ultima Hora















