Vier vermummte Personen überfallen ein Wohnhaus in Paso Yobái

Paso Yobái: Am Donnerstag um 05:00 Uhr ereignete sich ein mutmaßlicher schwerer Wohnungseinbruch in einem Wohngebäude in der Kolonie „3. November“, Erste Linie, im Bezirk Paso Yobái – in dem sich zugleich das Geschäft für Tierfutter „Nicara Aves“ befindet.

Dem Polizeibericht zufolge drangen vier vermummte und mit Schusswaffen bewaffnete Männer in das Anwesen ein. Sie überwältigten und fesselten Víctor Daniel Larroza (41) und begaben sich anschließend in das angrenzende Wohnhaus, das seiner Schwiegermutter Teresa de Jesús Pereira (61) gehört.

Die Täter erbeuteten rund 5.000.000 Guaranies in barer Geld, vier Mobiltelefone sowie einen Rekorder der Überwachungskameras. Zusätzlich entwendeten sie einen Scheck über 80.000.000 Guaranies sowie einen Kleintransporter der Marke Chery, Modell Himla.

Nach einer Meldung, die um 06:50 Uhr einging, leiteten Beamte der 15. Polizeistation Paso Yobái unter Unterstützung weiterer Kräfte eine Absperr- und Fahndungsmaßnahme ein. Um 08:45 Uhr wurde das Fahrzeug etwa 10 Kilometer vom Tatort entfernt – im Zuständigkeitsbereich der 33. Polizeistation Kolonie „3. November“ – verlassen und mit verschlossenen Türen aufgefunden.

Bei der Untersuchung des Fahrzeugs konnten der Scheck sowie mehrere Gegenstände des Opfers sichergestellt werden. An dem Einsatz waren Beamte der Kriminalermittlung, der Kriminaltechnik sowie der Kfz-Zulassungs- und Kontrollbehörde beteiligt. Der Polizeidirektor, Generalinspekteur Roque Armando Cañete, überwachte den Einsatz vor Ort.

Der Fall wurde der Staatsanwältin Rocío Rivas von der Strafverfolgungsstelle Nr. 2 des Bezirks Independencia zur Kenntnis gebracht. Sie verfügte die Verbringung des Fahrzeugs zur Polizeiwache; es steht nun unter Verwaltung der Staatsanwaltschaft.
Die Ermittlungen zur Identifizierung und Festnahme der mutmaßlichen Täter dauern an.

Wochenblatt / Voz Guairá

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1 Kommentar zu “Vier vermummte Personen überfallen ein Wohnhaus in Paso Yobái

  1. Kaffeetrinker

    Kenne hier um Independencia bis Paso Yobai kaum noch ein Geschäft im dem nicht eingebrochen oder das nicht Überfallen
    wurde, einige schon mehrmals, macht keine Freude irgend ein Geschäft zu führen. Bei Privathäusern ist es dasselbe, manchmal höre ich Nachts wieder das spannen der Revolver und Plata Plata, selbst 2 Jahre, nachdem ich dachte das ich alles vergessen habe, trotzallem weigern sich die Politiker hier Kameras zu Installieren. Es wurde einfach normal und wird akzeptiert, Häuser werden immer noch mit günstigen Stalltüren gebaut, Vollriegel zum schliessen nutzt kaum einer.
    Nun ja wo hin soll man erneut auswandern, nach 15 Jahren ist Paraguay doch nun das zuhause.

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