Die Zeiten sind zum Glück vorbei

Paso Yobai: Noch vor zwei Jahren mussten die Bewohner aus Paso Yobai jeden Tag den Wetterbericht genau studieren. Wenn es regnen sollte verwandelte sich die Verbindungsstraße zur “Außenwelt“ in eine Schlammpiste.

Die Zeiten sind zum Glück vorbei, nun kann man über Kopfsteinpflaster oder asphaltierten Teilstücken die Kolonie Independencia und andere Orte bei jedem Wetter erreichen. Jedoch lauern andere Gefahren, wie riesige Schlaglöcher, die schon des Öfteren angeprangert wurde.

Das Ministerium für öffentliche Bauten (MOPC), betont, die 15 Kilometer lange Strecke werde “sicher“ asphaltiert.

Das scheint aber den Bewohnern in Paso Yobai, Departement Guairá, nicht genug zu sein. Nachdem in der Zone reichliche Erträge durch die Goldförderung hereinkommen scheint ein anderes “Abkommen“ im Raum zu stehen. Hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, dass die Minenbetreiber den Wahlkampf für die Colorados “organisieren“ und im Gegenzug dafür die Straße so schnell wie möglich asphaltiert wird. So wäscht wohl die eine Hand die andere.

Den Bewohnern in der Region dürfte es egal sein wer diese Arbeit macht, Hauptsache sie wird gemacht. Mehrere prekäre Situationen und Unfälle mit Motorradfahrern sind in der Nacht durch Schlaglöcher schon vorgekommen. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis der erste Tote zu beklagen ist.

Wochenblatt / El Informante Guairá

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