Drama und Angst bei jedem Unwetter: Stadtviertel unter Wasser und gefährliche Sturzbäche

Luque: Die jüngsten sintflutartigen Regenfälle in Asunción und dem Ballungsraum haben schwere Verwüstungen angerichtet. Sturzbäche und Überschwemmungen kosteten sogar einem 11-jährigen Jungen das Leben – ein Fall, der die gesamte Gesellschaft erschüttert hat. Mit jedem starken Niederschlag wächst die Angst vor den damit verbundenen Risiken.

Straßen, Grundstücke und Wohnhäuser in Asunción und Teilen des Departements Central standen nach dem gestrigen Unwetter am Nachmittag erneut unter Wasser. Laut Prognose der Meteorologiebehörde halten die Regenfälle am heutigen Montag an und weiten sich auch auf das Landesinnere aus.

Der Radiosender Monumental teilte heute Videos in den sozialen Netzwerken, die das Ausmaß der Schäden zeigen: Riesige Wassermassen stauen sich aufgrund fehlender oder blockierter Entwässerungssysteme.

Brennpunkte der Überflutung

Ein Ort, der in letzter Zeit bei jedem Starkregen überschwemmt wird und Fahrzeuge mitreißt, ist der Bereich der Straße Pastora Céspedes und der Avenue Mariscal Estigarribia in San Lorenzo. Neue Aufnahmen zeigen einen Fahrer, der aus dem Fenster seines Pick-ups um Hilfe ruft, während das Fahrzeug in den Fluten treibt.

Solche Szenen wiederholen sich in dieser Gegend regelmäßig. Viele Nachbarschafts- und Stadtstraßen verwandelten sich durch die wolkenbruchartigen Niederschläge in reißende Flüsse und brachten Autofahrer sowie Radfahrer in Lebensgefahr.

Ein weiteres dramatisches Ereignis, das auf Luftaufnahmen festgehalten wurde, ereignete sich in Asunción in der Umgebung des Club Internacional de Tenis (CIT). Sowohl das Clubgelände als auch die umliegenden Straßen standen komplett unter Wasser. In den Videos sind mehrere liegengebliebene Fahrzeuge zu sehen, die von der Kraft der Strömung mitgerissen wurden.

Dramatische Rettungsszenen

In einem anderen Stadtteil kam es zur dramatischen Rettung einer Familie, die in ihrem Fahrzeug auf den Straßen Arsenales und Avelino Martínez (San Lorenzo) unterwegs war. Kinder und Erwachsene konnten in Sicherheit gebracht werden. Augenzeugen berichteten, wie Nachbarn sofort zur Hilfe eilten, als der Geländewagen inmitten eines starken Sturzbachs stecken blieb.

An den genannten Orten dauerte der Regen keine 30 Minuten, hinterließ jedoch enorme Wassermengen.

Wochenblatt / Radio Monumental

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