Durchschnittlich 16,5% Rendite in Paraguay

„Signifikante Verbesserungen bei den Indikatoren der paraguayischen Wirtschaft in den letzten Jahren und die gute Arbeit der Regierung in Paraguay machte das Land mittlerweile weltweit bekannt“, so lauten die Erklärungen für eine starke Zunahme ausländischer Direktinvestitionen.

Der Saldo stieg um 108% zwischen Anfang 2009 und Ende 2014, aber vielleicht der Hauptgrund für diese Situation ist die hohe Ertragskraft der Unternehmen in Paraguay im Vergleich zu anderen Ländern mit ähnlichem Risiko, sagt die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) in ihrem Bericht aus.

Innerhalb der Region sind Paraguay und Bolivien die Länder, in denen ausländische Investoren bessere Renditen erzielen als anderswo in der Region. Während in Honduras, Panama, Guatemala das IED (Verhältnis zwischen den Einnahmen aus Investitionen und deren Bestand) bei 10%, zwischen 2013 und 2014, liegt, waren es in Paraguay in dem gleichen Zeitraum 16,5%.

Darüber hinaus initiierten die meisten Zentralbanken eine expansive Geldpolitik in den Industrieländern, dadurch sanken dort die Renditen deutlich, woraufhin viele Investoren neue Horizonte für ihre Fonds suchen.

Neben dem Gesamtwert ausländischer Investitionen hat sich auch deren Geschwindigkeit, vor allem durch Veränderungen in der Politik nach 2008 durch die globale Krise erhöht. Zwischen 2007 und 2010 gab es etwas mehr als 200 Millionen US Dollar an ausländischen Direktinvestitionen, während der Durchschnitt auf 465 Millionen USD in der Zeit zwischen 2011 und 2014 anstieg.

Quelle: 5dias