Ein Hauch von Patch Adams: Paya Sonrisa bringt Freude ins Krankenhaus

Encarnación: Manchmal braucht die Medizin mehr als nur Medikamente. Manchmal braucht sie ein Lächeln. Nach dem Vorbild von Dr. Patch Adams, der das Lachen zur Therapie erhob, hat die Initiative Paya Sonrisa in der Hauptstadt von Itapúa ihre Arbeit aufgenommen.

Ihr Ziel ist es, durch spielerische Interaktionen, Magie und natürlich jede Menge Lachen eine Brücke zwischen der oft sterilen Krankenhausumgebung und der Welt der kindlichen Fantasie zu schlagen. Sie wollen zeigen, dass selbst in den schwierigsten Momenten ein Clownbesuch einen großen Unterschied machen kann.

Das Projekt, das bereits landesweit erfolgreich läuft, lädt Freiwillige aus allen Berufsgruppen, nicht nur aus dem Gesundheitssektor, ein, sich an dieser innovativen Therapie zu beteiligen, die darauf abzielt, die Stimmung der Patienten, insbesondere der Kinder, zu verbessern.

Das Programm wird von Ärzten gefördert, die Lächeln als therapeutisches Mittel einsetzen. Es basiert auf der Annahme, dass Freude Balsam bei schwierigen Behandlungen sein kann. Die Stiftung Lazos del Sur und das neue Krankenhaus Encarnación erweisen sich als ideale Rahmenbedingungen für die Umsetzung dieser Initiative. Sie bieten Kindern, die lange und schmerzhafte Behandlungen über sich ergehen lassen müssen, eine Atempause, helfen ihnen, die “kalten Wände“ des Krankenhauses kurzzeitig zu vergessen und ihre Freude wiederzufinden.

Damit Paya Sonrisa die Stadt erreichen kann, ist eine Gruppe von mindestens 20 Freiwilligen erforderlich, die an dieser Kampagne zur Humanisierung der Medizin teilnehmen. Die Einladung richtet sich an alle, die den Bedürftigsten ein Lächeln und ein wenig Licht schenken möchten.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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