Ein Meilenstein für Paraguay

Washington D.C.: Uneingeschränkt ob man Trump Fan ist oder nicht, wurde in jüngster Vergangenheit keinem paraguayischen Präsident die Ehre zuteil den US-Präsident im Oval Office zu treffen. Gesprochen wurde über viele wichtige Belange, auch für Paraguay.

Was für Abdo wie eine Art Rufrettung aussehen mag, war klug geplant und keineswegs sinnlos. Einerseits wurde er in sicherheitstechnische Belange eingeweiht, d.h. Personen benannt, die auf der Abschussliste stehen und anderseits forderte Abdo freundlich die Bereitschaft paraguayisches Rindfleisch in die USA exportieren zu können, worauf Trump erstaunlich offen reagierte. Natürlich waren für niemanden die Gesprächsthemen Überraschungen, da ein Treffen mit einem US-Präsident einem strikten Protokoll zu folgen hat, ganz besonders wenn Medienvertreter anwesend sind.

Eine Einschätzung des Treffens gab Abdo nur Augenblicke nach dem Ende des Meetings per Twitter bekannt. Ein Coup ist ihm mit dem vorgezogenen Treffen gelungen, da man in Paraguay generell den USA freundlich gegenübersteht. Anhänger der Frente Guasu sahen dies selbstredend als sinnlos und herabwürdigend an.

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6 Kommentare zu “Ein Meilenstein für Paraguay

  1. Die Amis haben selbst eine enorme Fleischproduktion und die werden sie vor Importen aus Billiglohnländern schützen.

  2. Meilenstein? Nur weil die beiden sich 10 Minuten unterhalten haben? Für Abdo vielleicht, der neben Trump wie ein Schuljunge wirkt, aber sicher nicht für „Paraguay“.
    Trump hat doch sicher 5 Minuten nach dem Treffen wieder vergessen um was es ging. Lohnt sich auch nicht, da Paraguay ein Krümel in der Weltpolitik ist.

  3. Die Amis interessieren sich nur für den acuifero guarani. Abdo ist nicht mal ein Schuljunge, sondern höchstens Erfüllungsgehilfe.