Ein beliebtes Reiseziel ohne Trinkwasser

San Bernardino: Die Stadt San Bernardino am Ypacarai See ist ein beliebtes Reiseziel für Erholungssuchende aus Asunción oder der Metropolregion, vor allem in den Sommermonaten. Jedoch geht hier das Trinkwasser aus.

Grund dafür ist das Niederschlagsdefizit der letzten zwei Monate. Aufgrund dessen ist der Pegel des Sees sehr niedrig und das wirkt sich auf die Produktion der Trinkwasseraufbereitungsanlage aus.

Der Generaldirektor von der Sanitärgesellschaft Essap, Luis López, betonte, dass die aktuelle Situation komplizierter sei als die, die schon einmal in den letzten zwei Monaten aufgetreten sei. Um diese Situation zu mildern, wurden die Rohre in den See hinein verlängert. Die am stärksten betroffenen Nutzer sind diejenigen in der Innenstadt, da sie das aufbereitete Wasser aus dem See erhalten. Um diese Situation vollständig zu lösen, müssten erhebliche Mengen von Niederschlägen, die den Wasserpegel ansteigen lassen, registriert werden, fügte López hinzu.

Auf der anderen Seite, sagte er, dass die Verlängerung des Rohres in den See auch die Wasserqualität beeinflusse, sodass mehr Chemikalien verwendet werden müssen, um das Wasser aufzubereiten, bevor es in die Häuser verteilt werde.

Wochenblatt / ABC Color

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7 Kommentare zu “Ein beliebtes Reiseziel ohne Trinkwasser

  1. Wieder einmal! Das wievielte mal ist das denn nun schon? Aber überall in der Municipalidad bis hoch zum Bürgermeister fähiges, hoch bezahltes Personal. Wenn das so weiter geht, können die bald den ganzen Laden schließen.

  2. Wenn ich schon die Überschrift lese, „Trinkwasser“ aus dem Ypacarai See , kommt mir schon das kalte Grausen. Das Zeug kann man nicht einmal zum Duschen nutzen ohne das sich die Haut zersetzt. Aber Ersan kontrolliert ja alle Wasser liefernden Firmen streng, zumindest die Privaten, bei Essap kann man ruhig 4 Augen plus Hühneraugen zudrücken. Denn die Essap handelt mehr als gefordert, nach den Hygiene Bestimmungen hier. Oh man. Was für eine Schwachsinnige Bevölkerung lebt und regiert hier? Ok. Kommentar wird eh nicht geschrieben.

  3. Diese Wasseraufbereitungsanlage würde ich gerne einmal sehen. Mit mehr Chemikalien meint er wohl Chlor. Das freut nur die Anhänger von MMS. Die brauchen ihr tägliches Chlor. 🙂
    Paraguayer um Wasseraufbereitung und dann noch aus diesem See! Grausige Vorstellung.
    Dass Trinkwasser ein Lebensmittel ist, das ist denen noch nicht aufgefallen.
    Sind halt alles hocheingebildete Spezialisten.

    1. @Buzz: Mehr Chemikalien heißt nicht nur mehr Chlor, sondern zum Beispiel auch mehr Aluminium-Sulphat. Dieses Wasser als „Brauchwasser“ z.B. zum Geschirrspülen, Wäschewasser ect. pp, zu benutzen wird auf Dauer auf Umwegen bei der Bevölkerung zu Hautkrankheiten und Allergien führen.
      Wer bei diesem Wassser als Hersteller von „Lebensmittel“ spricht, gehört wegen Köperverletzung, Betrug und Schädigung der „Volksgesundheit“ vor Gericht gestellt. Aber das würde in diesem Land zum Schluß nur zur einer Belobigung führen.

  4. Wenn der Wasserstand so niedrig ist, aber unverändert Kloaken- und sonstige Abwässer reinfließen, müssten demnächst wohl wieder Blaualgen (Cyanobakterien) auftauchen, die das Wasser giftgrün färben lässt. Dann geht das Geschrei wieder los.

    1. @Philipp, die „Grünfärbung des Wassers im Lago Ypacarai“ trat in den Monaten Oktober und November bereits mehrfach auf. Allerdings verschwanden die Cyanobakterien jeweils pünktlich zu den Wochenenden wie von Zauberhand. Die Reaktion von angesprochenen einheimischen Bürgern war: Ach, das gab es schon , als ich noch eine Kind war.
      Soviel zum Geschrei.

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