“Ein überschuldetes Land geht bankrott“

Asunción: Der ehemalige Finanzminister Santiago Peña übte scharfe Kritik an der Wirtschaftspolitik der Regierung und betonte, dass ein überschuldetes Land bankrottgehe. Er traf die Äußerungen, weil ein neues Konjunkturpaket mit Schulden in Höhe von 350 Millionen USD finanziert werden soll.

Peña erklärte, dass berücksichtigt werden sollte, inwieweit es sinnvoll sein könne, Kredite aufzunehmen und es sich lohne Gelder in ein “korruptes System“ zu investieren.

„Es gibt Dinge, die trotz der Zeit weiterhin absolute Wahrheiten sind. Hier kommt die Wirtschaftspolitik ins Spiel. Ein Land, das mehr Schulden macht, könnte eigentlich bankrottgehen“, sagte Peña gegenüber dem Radiosender Universo 970 AM.

In Bezug auf internationale Reserven argumentierte er, dass die Vor- und Nachteile analysiert werden sollten und stellte klar, dass sie nicht als Ersparnisse eines Landes angesehen werden können, da es sich um Ressourcen handelt, die den Guarani im Umlauf unterstützen.

Peña erwähnte, dass die Zentralbank von Paraguay (BCP) die Banknoten herausgebe, diese jedoch von den Reserven unterstützt werden müssen und warnte, dass die vorhandenen Vermögenswerte derzeit nur zur Unterstützung des Guaraní dienen sollen.

„Das Vermögen, das wir heute haben, dient nur der Unterstützung des Guarani. Wenn wir dieses Backup aus irgendeinem Grund verwenden, kann die Währung den Halt verlieren. Eine hohe Inflation schadet denjenigen mit weniger Ressourcen“, fügte der Ökonom hinzu.

Er wies darauf hin, dass sich der Privatsektor auf der Grundlage des Vertrauens in Richtung Regierung bewege und die Wirtschaft ankurbele, unabhängig davon, wie wichtig öffentliche Arbeiten sind.

„Die Frage ist, wie viel Kredite angemessen sind, ob wir uns für lohnende Probleme verschulden oder ob wir uns durch ein korruptes System verschulden. Der Privatsektor, der die Wirtschaft bewegt, investiert jährlich 5 Milliarden US-Dollar“, fügte Peña hinzu.

Die Regierung machte ein Konjunkturprogramm mit einer neuen Verschuldung in Höhe von 350 Millionen US-Dollar offiziell, um aus der durch die Covid-19-Pandemie ausgelösten Krise herauszukommen. Angeblich geht es nicht um starre Ausgaben oder Lohnzahlungen.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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6 Kommentare zu ““Ein überschuldetes Land geht bankrott“

  1. Der kommende wirtschaftliche Zusammenbruch wird so groß sein, wie ihn die Welt noch nicht erlebt hat.

    Quelle: Professor Richard Wolff, USA (Univ. Massachusetts und Yale) = nicht von einer Kuno-Bananenuniversität aus Argentinien

  2. Ausgerechnet Ex-Finanzminister Pena übt Kritik an der Wirtschaftspolitik und dem korrupten System der jetzigen Regierung. Wenn das kein Witz sein soll, dann es ist eine bodenlose Frechheit und Volksverdummung. Dieser Herr war doch währen seiner Ministerzeit selbst Teil einer immer weiter ausufernden Verschuldungspolitik und einer grassierenden Korruption. Aber so ist das hier – Sprüche klopfen ohne Ende und absolut nichts dahinter!

  3. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

    Was er da sagt ist richtig. Die Ersparnisse des Landes, das ist die Akkumulation auslaendischer Waehrung dadurch dass man mehr Eingenommen hat als Ausgegeben, sollte nur zum WERTERHALT der nationalen Gueter genutzt werden und nicht zum wutendbranntem Wegebau. Denn steckt man das Geld in „was produktives“ rein, so ist noch lange nicht garantiert dass es ein hoeheres Einkommen gibt. Schlaegt das fehl so sinkt der Wert der nationalen Gueter was man dann an stetig steigender Inflation sieht. Er sagt das Geld soll nur zum Erhalt des Wertes des Geldes dienen (relativ zu anderen Waehrungen) so dass wenigstens das Geld stabil bleibt.
    Baut man auf Pump massive Wege so ist man gezwungen die erhoehte Produktion durch teurere Produkte wieder reinzufahren wo sich dann nur noch die Drogenwirtschaft anbietet als Alternativproduktion. Denn das Fleisch und die Soja werden auf einmal nicht Kokainpreise erhalten, oder? Und die Anbauflaeche ist so quasi komplett erschlossen – das Land „reckt“ sich nicht groesser.
    Geldreserven sollten zum Werterhalt gebraucht werden und nicht angegriffen werden um Prossprojekte zu finanzieren geschweige denn als Fressen den Armen und Quarantaeneopfern in den Rachen geworfen werden was nichts produziert.
    Wie Florian Homm schon sagte: Bauten, Autos und generell Wertsachen muessen teuer unterhalten werden und haben eine hohe „burn rate“ – da rieselt das Geld nur so zwischen den Fingern auf Nimmerwiedersehen weg. Am besten ist nichts zu tun und wenns geht von den Zinsen zu leben.
    Er sagt dass nicht in Infrastruktur inverstiert werden soll sondern die Geldreserven (in anderen Waehrungen) sollen ausschliesslich fuer die Waehrungsstabilitaet des Guarani gebraucht werden. Das hat Paraguay bis heute immer so gemacht und DESHALB hat Paraguay nie eine grosse Inflation erlebt und hat relativ geringe Steuern (so dass die mennonitischen Kleinkoenige von ihren Reichsbuergern zusaetzlich auch noch zum Staat kraeftig Steuern abkassieren koennen). Die Argentinier haben sehr schoene Wege und Infrastruktur aber haben eine galloppierende Inflation, hohe Steuern und staendig Probleme. DAS sind die verschiedenen Wege und das ist der Unterschied. Was willst du: viel produzieren aber fast gar nichts Einnehmen dafuer oder wenig und mies produzieren aber deine Einnahmen halten ihren Wert! das sind die 2 Wege. Bleibt der Guarani stabil so hat das ganze Volk was davon – von gigantomanen Infrastrukturen haben meist nur die Reichen und Guenstlinge was davon.

  4. Kaneshapillai Kanagasuntharam

    Man o man, jetzt habens erst 1,6 Milliarden $-chen verschwinden lassen, jedenfalls sind die 70 Euro monatlich, die nur die Allerärmsten erhalten haben wohl kaum 1,6 Milliarden $-chen in der Summe. Ich schätze mal nicht mehr als 100 Millionen $-chen. 1,5 Milliarden $-chen verschwunden und sie können den Hals immer noch nicht voll bekommen. Ok, noch 350 Millionen $-chen, dann ist aber Schluss! Was bitte schön hat sich seit Aufnahme von 1,6 Milliarden $-chen am Kapitalmarkt im Gesundheitswesen verändert? Heute gibt es 259 Intensivbetten (gemäß Schätzung der Alleskönner) für knapp 7 Mio. Einwohner. Wie viele waren es denn vor Aufnahme von 1,6 Milliarden $-chen? Für 1,6 Milliarden $-chen sollte es doch ein paar Bettchen mehr geben. Aber die fettgefressene Corruptie-Mafia soll es sich ruhig gut gehen lassen. Ist ja nicht mehr lange Zeit, bis sie durch die nächste Regierung abgelöst wird. Mal sehen, was die dann wieder für Ideen haben, um Steuergelder abzuzwacken und das Land der Hängematties mit solchen Summen zu verschulden. Man lernt nie aus im Lande der unbegrenzten Bescheuertheit.

  5. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

    Ich haben den Verdacht als ob Teile der Schulden oder gar Coronagelder fuers MOPC abgezweigt werden um den Mennoniten ne 4 spurige Autobahn vor die Nase zu setzen. Gigantische Bauhalden tuermen sich vor den Eingangstoren der Ballungszentren des Chaco. Wichtige Wege in die laendlichen Gebiete werden nicht gemacht aber dafuer scheint es als ob man es darauf abgesehen hat immer mehr Leute in die Ballungszentren zu locken daher die 4 spurigen Zugaenge zu Filadelfia, Loma Plata und Neuhalbstadt. Immer mehr bestimmt der Staedter und Sesselfurzer wo es lang geht und zweigt eben fuers eigene Wohlergehen staatliche Gelder ab. Inmitten der Quarantaene haben anscheinend die Bauten des MOPC mit zig hunderte Arbeiter nie aufgehoert. Es faellt auf dass bei vielen Bauabschnitten ausschliesslich Frauen auf den Maschinen sassen. Da war kein einziger Mann als Arbeiter zu sehen sondern die Arbeitskolonne war ausschliesslich weiblich. Einige Leute waren anscheinend ausschliesslich damit beschaeftigt mit dem Handy Fotos von der Arbeit und Maschinen zu machen. Muessen diese die Fotos an MOPC-Wiens schicken damit er sieht wie es voran geht? Besser waere es dann Bodycams zu verwenden so wie die Polizei in entwickelten Laendern die per Funknetz lifestream die Bilder ins Netz hochladen. Berge von Schotter und spezialisierter Sand kann man bei den Baucamps sehen – das muss Unmengen an Geld kosten. Fuer die Mennoniten hat sich der Kauf des Bauministerpostens durchaus schon gelohnt, denn die Kolonien tun nichts mehr mit den Wegen – ausser vor politisch wichtige Personen wird der Weg hoch aufgefahren ohne Bruecken zu legen so dass der ganze Chaco bei der naechsten Ueberschwemmung ein einziger Sumpf wird und versalzen wird. Die meisten den Zitrusbaeume sind bei der letzten Ueberschwemmung (wo die Wege noch niedrig waren) eingegangen – wie wird das aussehen wenn die naechste Schwemme kommt mit etwa 40% hoeheren Wegen und praktisch keinen fachgerechten Bruecken?
    Auch bei der KSK sollen jetzt 10 Tausende Schuss Munition verschwunden sein wo Krampf-Knarrenbauer diese Einheit dafuer aufloesen will zumal ihr diese Einheit nicht LGBTIQ und Gruen genug ist und somit „durchsetzt von rechten Elementen“. Recht und richtig sind die Elemente durchaus – die sehen den Islam wohl als „feindlich“ an und werden somit als Nazis gewertet. Warum laesst man denn bei der KSK und der totgesparten Bundeswehr nicht desweiteren nur Tunten zu? Das Problem ist bei den Tunten und Schwulen als Soldat geht die Flinte eher zu hinten als Duennschiss los so dass das ganze eine Witzkompanie fuer den „Tuerk ante portas“ und Musel ist.
    Wie Hoover als Begruender des FBI schon sagte: der Polizist muss ein bullenaehnlicher Haudege sein der gross und stark ist – wenig Grips in der Birne aber dafuer dreinhauen koennen – Figuren welche ja auch alle Ordnungsmaenner der Mennoniten deutlichst representieren da keiner von denen eine helle Leuchte ist. Der Geheimagent kann ein kleiner Fiesling sein denn dieser muss eher unscheinbar daherkommen und schiesst nur ab und an mit dem kleinen Pistoelchen einem Ziel eine Kugel von Nahe in den Kopf.
    Tunten, Gruene, Schwaermer, Esoteriker, LGBTIQ, 1968ger, Linke und Perverslinge haben bei Ordnungskraeften und in der Regierung nichts zu suchen. Rechte waeren von der Natur der Sache weit bessere Kandidaten fuer den Polizei- und Militaerdienst. All die 1968ger Weiber in der Bundesregierung verfallen also wieder ihrem Mutterinstinkt und wollen die Rabauken der Bundeswehr zu Tunten verwandeln.
    Das Problem fing auch in den USA ab General McArthur an der als Soldat eine ganz andere Politik einschlagen wolle als die verweichlichten zivilen Praesidenten der USA worauf McArthur gestuerzt wurde. Dasselbe Phaenomen sticht heute umso markanter hervor „wenn erst die Weiber regieren“. Klar, bei den heutigen deutschen Rentner seh auch ich keine Alternative denn diese interessiert es nur „wo sie einen wegstecken koennen“ und jodeln von einem Bierschank zum anderen Gelage. Dasselbe kann man bei den Mennontien beobachten – die Generation ist mittlerweile tot die den Krieg erlebte und zurueck bleiben nur die verwoehnten Goeren die in naechster Generation Rot-Gruen waehlen werden.

  6. Tja, wer sich in die Fänge der internationalen Finanzmafia begibt, wird ausgeschlachtet wie ein Stück Vieh. Anscheinend will man diese Erfahrung hier im Lande unbedingt machen …?

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