Ein Wunder? Ein junger Mann wurde in den Kopf geschossen und überlebte

Cambyretá: Arnaldo Antonio Cano López (23), ist offenbar ein Heiliger, denn wie durch ein Wunder wurde er am vergangenen Freitag durch einen Schuss in die Stirn vor dem Tod bewahrt. Die Kugel blieb im Schädel stecken, hat aber das Gehirn nicht getroffen. Die mutmaßlichen Täter wurden festgenommen.

Den Angaben zufolge befand sich der junge Mann auf dem Bürgersteig seines Hauses im Stadtteil Arroyo Porá in Cambyretá, als zwei Personen auf einem Motorrad neben ihm auftauchten. Der Beifahrer stieg mit einer Kaliber .22-Pistole vom Motorrad ab, richtete sie auf seinen Kopf und schoss auf ihn.

Das Opfer stürzte zu Boden und wurde von Nachbarn und Verwandten ins Krankenhaus gebracht, während die Täter in dem Glauben, ihr Ziel erreicht zu haben, flüchteten, aber Arnaldo überlebte, da die Kugel durch den Schädel eindrang, aber das Gehirn nicht traf.

Der Junge sagte der Polizei, dass es sich bei den Tätern um seinen Nachbarn Claudio Morínigo Martínez (18) handelte, der den Schuss abgab, während Marino Benítez (19) das Motorrad fuhr.

Am gestrigen Montag führten die uniformierten Beamten mehrere Razzien durch und konnten die mutmaßlichen Täter festnehmen. Das Motiv für den Mordversuch ist noch nicht bekannt, es wird jedoch vermutet, dass es sich um ein langjähriges Problem zwischen den beiden Männern handelt.

Wochenblatt / Extra

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2 Kommentare zu “Ein Wunder? Ein junger Mann wurde in den Kopf geschossen und überlebte

  1. Das Kaliber .22 lbf verursacht nur einen sehr kleinen Wundkanal. Die Geschosse haben einen geringen Durchmesser, verformen und zersplittern sich nicht. Die Energieabgabe im Ziel ist sehr gering, weswegen es häufig einen glatten Durchschuss gibt.
    Der Mossad benutzt für seine Attentate bevorzugt das Kaliber .22lbf. In einer Unterschallvariante durch ein schwereres Bleigeschoss, ist der Mündungsknall insbesondere mit Schalldämpfern außerhalb eines Raumes kaum hörbar. Aber wegen der geringen Verletzungen, die das Kaliber verursacht, haben Mossad-Agenten grundsätzlich ein ganzes Magazin auf ein und das selbe Ziel abgefeuert, um sicher zu gehen, dass es eliminiert ist.
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    Eine ähnliche Wund-Balistik haben die Geschosse der mordernen Maschinenpistole MP7 von HKim Kaliber 4,6×30. Sie durchdringen zwar ballistische Schutzwesten, durchschlagen den Körper allerdings mit nur engen Wundkanälen. Deshalb hat auch die MP7 nur eine geringe Mann-Stopp-Wirkung und mehrere Treffer pro Ziel sind notwendig.

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