Eine Italienerin unter den identifizierten Überresten

Das Nationale Amt für historische Erinnerungen und Wiedergutmachung konnte zwei Skelettreste aus der Stroessner Diktatur identifizieren. Zahlreiche Personen verschwanden damals auf mysteriöse Weise. Mit verantwortlich war auch die forensische Anthropologie Behörde in Argentinien.

Miguel Angel Soler, paraguayischer Staatsbürger, ist einer der identifizierten Überreste. Er verschwand 1975 aus dem Stadtviertel Herrera in Asunción. Die anderen Skelettteile gehören Giulianna Filipazzi Rosinni. Geboren wurde sie in Italien. Am 26. Juni. 1977 wurde sie das letze Mal lebend in Montevideo gesehen.

Dr. Rogelio Goiburu, Leiter der Behörde für Wiedergutmachung, gab die Erkenntnisse dem Justizministerium in Paraguay weiter. 27 Knochenteile wurden zur Analyse nach Argentinien geschickt. Die Fragmente stammen von 22 Leichen, die zwischen 2006 und 2012 in Paraguay gefunden wurden. Das Ergebnis wurde heute veröffentlicht, denn am 30. August wird weltweit allen vermissten Personen gedacht. Es ist der Internationale Tag der Verschwundenen.

Quelle: Ultima Hora

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1 Kommentar zu “Eine Italienerin unter den identifizierten Überresten

  1. caziquelambare

    Und da lese ich in einem anderen Artikel wie wunderschön sicher es in Paraguay unter Don Alfredo gewesen sein soll! Sicher nur für die Mitläufer des Diktators, für alle anderen drohte wie in allen Diktaturen der Welt Schikane, Verschwindenlassen oder Mord. Der Grundstein für die große Armut und die fatale Mentalität der Menschen dieses Landes ist in der Jahrzehntelangen brutalen Diktatur zu finden