Eine Kommune greift hart durch

Cambyretá: Die Polizisten der Stadt Cambyretá in der Provinz Itapúa beschlagnahmten auf Anordnung der Stadtverwaltung in den letzten Wochen Motorradauspuffe, die ein Lautstärkelimit überschritten und lässt sie nun zerstören. Insgesamt kamen 360 Auspuffe mit fast leeren Endschalldämpfern zusammen, die nach der Zerstörung als Altmetall verkauft werden sollen. Die Einnahmen durch den Verkauf sollen danach in Insektenvernichtungsmittel investiert werden.

Die Stadtverwaltung erließ vor Wochen ein Verbot der Benutzung dieser Auspuffrohre, die als Accessoires gekauft werden können.

„Da landesweit der Kampf gegen Dengue im vollen Gange ist, wird von dem Verkaufserlös Insektizide gekauft, die in Bildungseinrichtungen des Ortes versprüht werden sollen“, erklärte der Bürgermeister des Ortes“, Javier Pereira.

Die Zerstörung wurde in der Resolution 057/2013 angeordnet.

(Wochenblatt / Última Hora / Foto: UH)

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21 Kommentare zu “Eine Kommune greift hart durch

  1. die meissten kommentare sind fuern arsch… persoenlich muss ich sagen als wir noch jung waren und es auch noch einigermasen in deutschland moeglich war, habenm wir das auch gemacht, mopeds getunt, so laut und schnell es ging, aber man wird halt aelter, und mittlerweile nerven die mich auch total… deswegen gute entscheidung!

    und ja hier gibt es die gleichen gesetze wie in deutschland auch, teilweise sogar strenger…

    hier werden sie nur „noch“ nicht durchgesetzt bzw. respektiert… aber das kommt auch noch mit der zeit, was bei manchen gesetzen/regeln traurig ist… da manche unnoetig sind. – gute nacht und einen schoenen Sonntag!

  2. Menschen sind Menschen, hier wie anderswo. Auch in der Schweiz motzt jeder, welcher sich einen Fiat Punto leisten kann, diesen mittels „Plätchen“ zwischen den Ventilen so auf, dass sein Wagen im Tunnel wie ein stattlicher Porsche ertönt. Nur dass sich hier in PY die meisten eben nur ne YamaKentonSuki leisen können.
    Ich gehe davon aus, dass die meisten denken, dass sie mit einem solchen Auspuff im Strassenverkehr besser gehört (bemerkt) werden, wenn sie, ohne sich an irgendwelche Verkehrsregeln, navigieren.
    Nein, im Ernst, gleiches Recht für alle, dh. verbotenen Auspufftöpfe gehören eingestampft. Ist wirklich ne Plage wenn man gemütlich bei Pizza vor Lärm das Gegenüber nicht mehr versteht. Die 200 Gs/Kg Schrott dem Denguefonds zu spenden ist eine richtige Entscheidung. Andererseits bewegt sich PY langsam zum Polizeistaat wie die Schweiz zu, einem Staat, in welchem man besser nicht sagt, was nicht im amtlichen Behälter mitgeführt wird, ohne juristische Klagen oder ambulante bzw. stationäre Zwangsbehandlungen zu riskieren.

      1. @ Unica
        Das kommt dabei heraus, wenn Deutsche preisgünstig leben wollen. Sie suchen sich ein Land, in dem das möglich ist, und dann fangen sie an, es „verdeutschen“ zu wollen – einfach schrecklich.

      2. fast alle kommentare zu diesem artikel in ultima hora,geschrieben von paraguayern,stimmen der aktion des buergermeisters zu. wird diesen ebenfalls empfohlen
        paraguay zu verlassen ????????

    1. Lieber Buchholz, bin ganz bei Ihnen. Aber langsam wird´s komisch. Jedesmal, wenn man auch nur die leiseste Kritik an den Zuständen dieses Landes äussert, wird man sofort in die politisch rechte Ecke gedrängt. Sofort wird unterstellt, man möchte Paraguay mit deutscher Bürokratie und deutscher Ordnung überziehen und einem die Abreise empfohlen. Aber tranquilo. Ich bin da ganz zuversichtlich. Spätestens, wenn die nächste Moped-Staffel, mit ohrenbetäubendem Lärm, das eigene Kind aus dem Schlaf reisst, wenn das Auto mit vollaufgedrehter Soundanlage stundenlang die eigenen Gläser zum klirren bringen und das arme, mittellose Raubmörderlein, vor der eigenen Schlafzimmertür steht – spätestens dann ändern sich auch die Ansichten unserer ewigen Schönredner und rosaroten~Brillenträgerinnen.

      1. wiederum ein bravo fuer ihren kommentar,
        die brllenfraktion mag innerlich auch nicht den
        krach vieler mopeds und auch nicht den „sound“
        der „mobilen diskotheken“.doch sie wollen es sich
        selbst nicht zu geben.das gleiche gilt in sachen
        sicherheit.wahrscheinlich muessen sie vor sich den
        entschluss verteidigen,nach paraguay ausgewandert
        zu sein und“hauen“ deshalb auf kritiker ein.

        1. Sehr gut analysiert, Bayer. Bevor aber unsere neurotische Brillenfraktion hemmumgslos auf uns verbal einschlägt, möchte ich ihr doch ein Zeichen der Versöhnung setzen. Sehr wahrscheinlich bekommen sie hinter den dicken , hohen Mauern ihrer Häuser, von all dem nichts mit. Dann lässt es sich natürlich nach dem St. Florian Prinzip auch trefflich leben.

      2. Viele im Lande lebende Auslaender sind infolge der permanenten Hitze sicher nicht mehr in der Lage, richtig zu denken oder zu urteilen.Sie sind, wie man in der Expatriate-Sprache sagt, „verbuscht“. Ihnen fehlt jeder Bezug zur Zivilisation. Garantiert kommen jetzt aufgeregte Zuschriften, die mich wegen meiner Andeutung, dass Paraguay keine Zivilisation hat oder zumindest wenig davon, angreifen. Aber was soll’s. Im Gegensatz zu sicher allen habe ich viele, viele Jahre Auslandserfahrung als „Expatriate“ und weiss, wovon ich spreche. Sicher werde ich aufgefordert, doch zu gehen. Das werde ich tun, denn mein Haus ist endlich verkauft. Allahu Akbar!

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