Europäische Einwanderung und die Grundsteine ihrer Kolonien

Asunción/Hohenau: Bei einer Volkszählung aus dem Jahr 1886 wurden in Paraguay 239.774 Personen registriert, darunter immerhin auch 476 Deutsche. Die Hauptstadt Asunción zählte zu diesem Zeitpunkt 23.304 Einwohner, wovon 1.534 Ausländer waren, darunter rund 100 Deutsche. Seit 1883 kamen mehr Menschen aus dem Inland in das Zentrum nachdem sie große Ländereien verkauft hatten.

Diese Großgrundbesitzer, meist Ausländer, hatten nur rund 30 Jahre ihre Freude an ihrem Land, bis 1912 eine Grundsteuer eingeführt wurde, die viele dazu veranlasste, ihre Ländereien zu teilen und zum Kauf anzubieten.

Dies war die Geburtsstunde neuer Kolonien wie Capitán Miranda, Cambyretâ, Nueva Alborada, Pirapó, Natalio, Edelira, María Auxiliadora, Obligado, Hohenau, Bella Vista, Mayor Otaño, Capitán Meza, Fram, Fuji, Santa Rosa und La Paz in denen Europäer ein neues Leben begannen.

Die neuen Einwohner dieser Kolonien, die heute noch eine multikulturelle Geschichte und Kultur haben, kamen aus Russland, der Ukraine, Finnland, Holland, Polen, Tschechien, Deutschland, Weißrussland und Japan.

(Wochenblatt / Luis Verón)

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7 Kommentare zu “Europäische Einwanderung und die Grundsteine ihrer Kolonien

    1. Bei der Geburtenrate in Deutschland ist das Land in einigen Jahren ausgestorben. Ohne Migranten geht da gar nichts mehr. Ausserdem braucht man die für die Müllabfuhr und die ganzen Drecksarbeiten, für die die Deutschen sich zu fein sind.

      1. Ein Beitrag, der die Wirklichkeit nicht kennt. Es gibt eine Zuwanderung in unsere Sozialsysteme aus aller Welt durch Unqualifizierte. Die hier beschriebenen Arbeiten machen immer noch mehrheitlich autochthone Deutsche. Müll und Dreck häufen sich besonders in Multikulti-Zentren an. Deutsche Vorschriften und Gesetze werden dort kaum noch eingehalten. Die Kriminalität unter Einwanderer ist besonders hoch, auch die Arbeitslosigkeit. Heiko, man sollte sich auskennen.

        1. Stimmt, kenne zum Glück die Wirklichkeit nicht in Deutschland. War nur öfter für Wochen in Köln und Hamburg und da sind die Türken die Mülllmänner und Straßenfeger. Da hat ein Deutscher nicht mal eine Chance, so einen Job zu bekommen, weil er für geistlose Tätigkeit relativ gut bezahlt wird.
          Auch in Bezug auf Kriminalität, Arbeitslosigkeit und Müll stimme ich zu – habe ja nicht das Gegenteil behauptet.
          Aber so schlimm das nunmal ist – ohne Einwanderer geht es wirklich nicht in Deutschland. Da muss man sich mal die Geburts-Sterbestatisten ansehen. Nach Österreich und in die Schweiz kommen ja die ganzen qualifizierten Deutschen, um überhaupt Arbeit zu haben. Hochqualifizierte Deutsche gehen in die USA, nach England oder Skandinavien. Deutschland bekommt dann die Migranten aus Afrika, Naher Osten usw. Für die Dritte Welt ist es eben noch immer das Aushängeschild des „Goldenen Westens“, wo man gut leben kann. Und durch das Sozialsystem in D können sie auch gut leben – besser als viele Deutsche durch Arbeit.
          Wenn man sich schon auskennt, dann auch richtig.

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