Eine Nadel im Kopf

Asunción: Normalerweise sucht man oftmals Dinge wie eine Nadel im Heuhaufen. Wer sich jedoch im Krankenhaus IPS operiren lässt, könnte sein, dass er mit so einer Nadel im Kopf entlssen wird.

Das Sozialversicherungsinstitut (IPS) veröffentlichte eine Erklärung, in der es die Beschwerde von Verwandten eines 4-jährigen Mädchens zurückweist, in der es heißt, dass nach einem chirurgischen Eingriff eine Nadel in der Kopfhaut gefunden worden sei.

Die Tante des kleinen Mädchens, Alexandra Ortega, beschwerte sich in sozialen Netzwerken, dass ihre Nichte nach einer Operation wegen Polypen und einer Mandelextraktion im Zentralkrankenhaus des Instituts für soziale Sicherheit (IPS) mit einer Nadel in der Kopfhaut entlassen worden sei.

Vom Institut IPS wiesen sie darauf hin, dass die Nadel, die in diesem Fall gefunden worden sei, die Eigenschaften habe, für den häuslichen Gebrauch bestimmt zu sein, wofür sie betonten, dass diese Art von Material nicht im Krankenhaus zur Verwendung kämme, geschweige denn für einen chirurgischen Eingriff, dem das Mädchen unterzogen worden sei.

Ebenso gaben sie an, dass sie ein ziemlich klares Protokoll haben, in dem sie darauf hinweisen, dass die Familie für die gesamte präoperative Vorbereitung verantwortlich sei, da der Patient minderjährig ist. Das Pflege- und medizinische Personal führe zu keinem Zeitpunkt irgendeine Art von persönlichen Hygienemaßnahmen durch.

„Ebenso haben wir den Dialog mit der Mutter der Patientin aufgenommen, die sich darauf bezieht, nichts davon zu wissen, was ihre Schwester unverantwortlicher Weise in sozialen Netzwerken veröffentlicht hat“, berichtet das IPS weiter.

Schließlich bedauerten sie erneut, dass diese Ereignisse die professionelle Arbeit in Frage gestellt hätten und bekräftigten gleichzeitig ihre Verpflichtung gegenüber allen Versicherungsnehmern, ihre Missionsarbeit zu erfüllen.

Das IPS geriet im vergangenen Juli in die Kritik, nachdem einem 78-jähriger Mann offenbar das falsche Bein amputiert worden war. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein.

Wochenblatt / Ultima Hora / Beitragsbild Archiv

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1 Kommentar zu “Eine Nadel im Kopf

  1. Am besten man überlässt den Verwandten nicht nur die Pflege der Patienten in den Krankenhäusern, sondern auch gleich die Operation. Die können ja Gebrauchsanweisungen aushändigen, wie man die ganzen Gerätschften benutzt. Vielleicht auf Guarani, aber Chinesisch reicht natürlich auch. Auf Guarani fehlen wahrscheinlich ein paar Worte, weil es die schlicht nicht gibt. Ja, Chinesisch wäre da wohl besser geeignet.

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