Eine Tradition von gestern, die sich weigert zu sterben

Cambyretá: Die Handwäsche von Kleidungsstücken ist eine Tradition von gestern. Jedoch weigert sie sich, zu sterben, denn noch heute halten viele Familien das Prozedere aufrecht.

Die seit Jahrzehnten in paraguayischen Familien verwurzelte Technik kann immer noch an vielen Orten beobachtet werden, aber in deutlich geringerem Maße als früher.

An einem ruhige Morgen, in der Gegend von Campichuelo bei Cambyreta, am Paraná Fluss, war eine Mutter mit ihrer Tochter dabei, Kleidung mit dieser traditionellen Methode zu waschen. Sie wiesen darauf hin, dass es ein langer Brauch sei und diese Praxis seit ihrer Kindheit durchgeführt werde, weil es eine stark verwurzelte Tradition in der Familie gäbe.

Darauf angesprochen, wann sie denn aufhören werden, wenn eine Waschmaschine gekauft würde, antwortete die Mutter, dass der Brauch nicht aufhören werde, weil er bereits ein Teil ihrer Lebensweise sei.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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3 Kommentare zu “Eine Tradition von gestern, die sich weigert zu sterben

  1. Systemlehminge,Ja-sager und Null8.15 Bürger hat die Welt genug.Finde ich toll….
    Burnout kriegt man ausserdem auch keins an den schönen Parana Ufern..

  2. Entschuldigung, wenn Sie die Nagetierchen meinen, dann heissen Sie Lemminge nicht „Lehminge“. Lehminge gibt es – so glaube ich – nicht.

  3. Verstehe ich nicht!
    Lasst sie doch Waschen.Wenn stört das!
    Bei der Sicherheit der Stromversorgung sind die Frauen gut vorbereitet.
    Man soll auch nicht vergessen,wo mehrere Frauen zusammen kommen,blüht der Nachrichtenaustausch!