Einer der Geldtransport Räuber gefasst

Villa Hayes: Einer der 18 bewaffneten Räuber des Guardian Geldtransporters wurde am heutigen Morgen in einem Haus in Villa Hayes gefasst. Die Überzahl der Polizisten überzeugte ihn schnell zur Aufgabe. Der 22-jährige Nelson Gustavo López González wird beschuldigt, am 7. April den Geldtransporter auf Höhe von km 98, Ruta 2 nahe San José de los Arroyos überfallen zu haben. In seinem Besitz fand man eine Maschinenpistole, ein Gewehr, Pistolen, Munition, Tarnbekleidung und diverse Accessoires.

Obwohl noch nicht bekannt wurde wie die Ermittler auf den jungen Mann kam scheint der erste Ermittlungserfolg nun den Stein ins Rollen zu bringen. Die bestätigte Summe von 4.026.000.000 Guaranies ist bisher noch nicht aufgetaucht.

Bei dem Überfall wurde ein Patrouillenfahrzeug der Polizei mit mehreren Schüssen unbrauchbar gemacht sowie auf die Insassen geschossen. Einer der Uniformierten erlitt schwere Fußverletzungen und befindet sich nach wie vor in ärztlicher Behandlung.

(Wochenblatt / Policia Nacional)

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7 Kommentare zu “Einer der Geldtransport Räuber gefasst

  1. Es gibt nichts ungeschützteres als eine paragauyische oder brasilianische Kaserne.
    Es gibt keinen Kommandanten, der zugeben würde, aus seiner Kaserne würden Kriegswaffen gestohlen.

    Jeder Geldautomat wird besser als eine Kaserne.
    Weil der Geldautomat/die Bank, von geschulten Leuten, die ihre Arbeit gut bezahlt bekommen, bewacht wird.

    Was verlangt man den von einem gezogenen Soldaten, der fast nie geschossen hat und mies (wenn überhaupt) bezahlt wird, wenn ihm ein unanständiges Angebot gemacht wird.
    Sein Kommandant erklärt in einem Dokument den technischen Totalschaden einer Waffe und fertig ist die Sosse, egal wo die Waffe jetzt ist.

    SO kommen diese Verbrecher an Waffen !!

    1. Aetzer, Du hast die Möglichkeit vergessen, dass die höheren Offiziere diese Waffen auch verkaufen, wie weiland ein überschweres 12,7mm-MG.

  2. Das ist doch verrückt, die Verkäufer der Waffen sind genauso an solchen Taten schuld wie die Verbrecher.

    Den Kasernen sollte besser auf die Finger geschaut werden.

  3. Hier in Paraguay kann man so ziemlich ALLES an Waffen kaufen, man muss nur die richtigen Leute kennen.
    Und die Ausrede mit dem schlechten Lohn, die kann ich wirklich nicht mehr hoeren. Dann sollen sich die Betroffenen doch einen anderen Job besorgen. Das ist auch die Rechtfertigung der Polizisten wenn sie versuchen uns Auslaender stets bei Kontrollen abzuzocken.
    Pflichtbewusstsein existiert hier so gut wie gar nicht.

      1. Hoffentlich kommen jetzt nicht wieder die: raus aus Paraguay; geht zurück nach DACH; wir wollen keine Kritik hören…..- Kommentare.

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