Einheitspreis für Zement gefordert

Asunción: Der Vorsitzende des Abgeordnetenhauses, Víctor Bogado (ANR, Capital), begleitet vom Abgeordneten Fernando Oreggioni (PLRA, Itapúa), empfingen Repräsentanten der Paraguayischen Kammer für Bauwesen (CAPACO). Diese beantragten parlamentarische Hilfe bei einem Gesetzesprojekt welches den Zementpreis regulieren soll. Der Preis dafür ist exzessiv hoch und die die bautragenden Firmen verlieren Geld.

Dieses Projekt wird heute schon in der Sitzung diskutiert nachdem der Abgeordnete Luis Sarquis (ANR, Itapúa) die beantragte. Ein Einheitsverkaufspreis von 35.000 Guaranies soll vorgeschlagen werden.

Die Präsidentin der Paraguayische Kammer für Bauwesen, Architektin Ana Luci Porro, erklärte, dass die Bauunternehmen derzeit rund 10% Verluste verzeichnen wegen des hohen Zementpreises. Zudem sei es unmöglich einen genauen Kostenvoranschlag den Kunden zu präsentieren da niemals Menge und Preis im Voraus ersichtlich ist.

„Wir kaufen Zement für 80 bis 90.000 Guaranies pro Sack womit wir 10% verlieren. Viele Arbeiter stehen ohne Arbeit da, weil die möglichen Kunden die hohen Baustoffpreise abschrecken. Wir können wenigstens noch die Baugeräte verkaufen wenn nichts mehr geht aber der Tagelöhner hat gar nichts“, sagte Porro.

Dank der Bereitschaft der Kommission für öffentliche Bauten und dessen Berater, der Abgeordnete Oreggioni, wird das Gesetzesprojekt heute schon behandelt.

Der Abgeordnete erklärte, dass die Beschwerde rechtens sei da seit Mitte 2010 erhebliche Probleme mit der Zementherstellung sowie dem Vertrieb bestehen. „Zement ist ein Basisprodukt für Bauleute. Ich glaube dass alle Gesetzgeber und die allgemeine Bevölkerung den reellen Zustand sowie die Preise des Zements kennen. Ein einheitlicher und tiefer Marktpreis wäre für alle von Vorteil“, argumentierte der Parlamentarier.

(Wochenblatt / La Nación)

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2 Kommentare zu “Einheitspreis für Zement gefordert

  1. „Morrrgggggääääähhhhnnnnnnnnn…

    Auch schon ausgeschlafen ?
    Würde auch mal langsam Zeit das sich da was tun würde^^

    Hätte aber NUR wenig Zweck, wenn man sich auf einen „aktzeptablen“ Preis einigen würde, aber die „FABRIK“ nicht in die Puschen kommt und mitmacht.^^

  2. Es ist ein absolutes Unding wenn der Staat sich in die Preispolitik von Unternehmen einmischt. Der Markt regeld das selbst.