El Niño auf dem Höhepunkt

Das Wetterphänomen El Niño befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Auswirkungen, die Pegel der Flüsse in Paraguay verzeichnen ein stetiges und kontinuierliches Ansteigen als Folge der starken Regenfälle. Die Meteorologiebehörde geht davon aus, dass weitere sintflutartige Niederschläge im Dezember und Januar folgen würden.

Vor allem die Zone um San Pedro ist stark betroffen, mittlerweile sind mehr als 2.000 Familien aus ihren Häusern vertrieben worden weil sie unter Wasser stehen. Von Seiten der Regierung oder aber auch Gemeinden blieb bis jetzt jegliche Unterstützung aus, sodass sich die Bürger untereinander selbst helfen müssen. Einige Bewohner aus höher gelegen Gegenden gaben den Betroffenen Unterschlupf, damit sie nicht obdachlos bleiben. Verantwortlich für die Überschwemmungen waren die Flüsse Rio Paraguay, Jejui, Ypané, Aguaraymi und Aguaray Guasu.

Jedoch überall in Paraguay steigen die Flusspegel, der Rio Paraguay steigt zwischen Puerto Rosario und Villeta um 6 cm, täglich. In weniger als einem Monat gab es in den Häfen Concepción und Asunción drastische Veränderungen, der Anstieg betrug in weniger als einem Monat 1,30 Meter.

In Asunción betrug der Pegelstand am Montagnachmittag 4,39 Meter, Anfang November waren es 3 Meter. Auch in anderen Gegenden, wie Pilar, Alberdi, Ciudad del Este, Encarnación beobachten Experten ein Ansteigen der Gewässer.

Die Meteorologiebehörde warnt ausdrücklich vor schweren Stürmen im Dezember und weiteren intensiven Regenfällen in den ersten Monaten des kommenden Jahres, in dieser Phase wären die Auswirkungen am größten, dann würde sich das Wetterphänomen wieder abschwächen.

Quelle: ABC Color