Asunción: Die Veröffentlichung von Gerichtsdokumenten im Fall des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein hat weltweit Wellen geschlagen. Auch in Paraguay lösten die Akten eine intensive Debatte aus, da das Land und einige seiner prominentesten Persönlichkeiten in den sogenannten “Epstein-Listen“ und Flugprotokollen der “Lolita Express“ auftauchten.
Die Schlüsselfigur: Alejandro Espejo
In den im Januar 2024 (und Folgejahren) entsiegelten Dokumenten tauchte der Name Alejandro Espejo auf. Espejo, ein peruanischer Geschäftsmann mit engen Verbindungen zur paraguayischen Elite, wurde in Zeugenaussagen (insbesondere von Virginia Giuffre) als jemand genannt, der zum engeren Kreis um Epstein und Ghislaine Maxwell gehörte. Espejo soll Treffen organisiert haben, bei denen auch paraguayische Kontakte eine Rolle spielten.
Prominente Namen in den Flugprotokollen
Der am meisten diskutierte Punkt in Paraguay war die Erwähnung des ehemaligen Präsidenten Juan Carlos Wasmosy (im Amt 1933–1998).
-Die Fakten: Wasmosys Name tauchte in den Flugbüchern von Epsteins Privatjet auf. Den Unterlagen zufolge flog Wasmosy im Jahr 1995 oder 1996 mit Epstein.
-Die Verteidigung: Wasmosy gab dazu öffentlich Erklärungen ab und gab zu, in dem Flugzeug gewesen zu sein, betonte jedoch, dass es sich um eine rein geschäftliche Reise gehandelt habe, bei der es um Investitionen in Paraguay ging. Er bestritt jegliches Wissen über die kriminellen Aktivitäten Epsteins.
Das mysteriöse “Paraguay-Anwesen“
Es gab über Jahre hinweg Gerüchte, dass Epstein oder Personen aus seinem Umfeld versuchten, Land im paraguayischen Chaco oder in der Nähe von Ciudad del Este zu erwerben.
-Hintergrund: Diese Gerüchte basieren oft auf der Strategie wohlhabender Personen, in abgelegenen Gebieten Paraguays Zufluchtsorte oder “Prepper“-Grundstücke zu sichern.
-Realität: Bis heute gibt es keinen gerichtsfesten Beweis dafür, dass Epstein tatsächlich Eigentümer einer Immobilie in Paraguay war. Die paraguayische Justiz hat in dieser Hinsicht keine formalen Ermittlungen eingeleitet, die zu Beschlagnahmungen geführt hätten.
Reaktionen in der paraguayischen Gesellschaft
Die Erwähnung paraguayischer Persönlichkeiten in den Epstein-Akten führte zu einer Welle der Empörung in den sozialen Netzwerken, blieb jedoch auf politischer Ebene weitgehend folgenlos. Kritiker bemängeln, dass die paraguayische Justiz den Hinweisen auf mögliche Verbindungen zu einem internationalen Pädophilie-Netzwerk nie proaktiv nachgegangen ist.
Wochenblatt / Beitragsbild KI-generiert
















Heinz1965
Eppstein war die Satanismus Falle für die Oberschicht. Der erste Köder war Sex mit Jugendlichen , der zweite der Sex mit Kleinkindern, der Dritte war rituelle Kindertötung und Verzehr. Paraguay war da wegen seiner Bedeutungslosigkeit allenfalls Kinder Lieferant. Es gibt aber weltweit dutzende weitere satanistische Honigfallen , die weniger Luxeriös sind und auch für paraguayische Amigos zugänglich. In diesem Zusammenhang erinnere an den Fall Juliette in Emboscada….