EPP fordert ein weiteres ziviles Opfer

Paso Tuyá: Nachdem vor zwei Tagen Mitglieder der selbsternannten Paraguayischen Volksarmee zwei Häuser wegen Lebensmitteln und darauf das Haus der Familie Fick plünderten kam es zu einem Aufeinandertreffen, bei welchem ein Soldat sowie zwei Kämpfer der EPP ihr Leben verloren. Kurz darauf zeigte die Frau eines Arbeiters der Familie das Verschwinden ihres Ehemannes an, der nachts gern zur Jagd geht.

Der Leichnam des Arbeiters Isaac Arce (37) wurde nur 300 m entfernt des Hauses gefunden, vor dem es zum Zusammenstoß beider Parteien kam. Arce wird nun einer Autopsie unterzogen. Erste Medienberichte bezeugten mindestens eine Schuss in den Kopf. Seine nächtlichen Ausflüge erwiesen sich als schlecht koordiniert, da er auf dem gleichen Weg war, den die flüchtenden EPP Mitglieder nutzten.

Nach wie vor hoffen die Einsatzkräfte die Geisel, Arlan Fick (16), zu finden, die bei der Flucht von dem Silo der Familie genommen wurde.

Dieses Aufeinandertreffen schwächt die Anstrengungen der Regierung Investoren für das Land zu begeistern. Lokale Holzverarbeiter erkennen zumindest in diesem Jahr einen starken Rückgang der Aktivitäten. Des Weiteren ist die besagte Zone bewohnt von deutschstämmigen Aussiedlern, die über Brasilien nach Paraguay kamen. Zu ihren Bräuchen gehört unter anderem ein jährliches Oktoberfest in Paso Tuyá.

(Wochenblatt / Abc)

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