Erbitterter Erbstreit: Zurückgelassen auf der Straße

Villarrica: Ein erbitterter Familienstreit entbrennt um das Erbe eines Hauses in der Hauptstadt von Guairá, in dem zwei Schwestern ihren Halbbruder auf der Straße zurücklassen. Der Konflikt wirft ein Schlaglicht auf die dunklen Seiten von Familienbanden und die zerstörerische Kraft von Gier.

Zwei Frauen, Natalia Romina de Jesús Mareco und Pamela de Jesús Mareco, ließen ihren behinderten Halbbruder Julio César Portillo, 50, besser bekannt als “Chavito“, auf der Straße zurück. Die Halbschwestern beabsichtigen, das Haus, in dem Portillo und sein verstorbener Vater lebten, für immer zu behalten.

Portillos Rechtsanwalt Ricardo García erklärte, der Vater seines Mandanten sei vor einigen Jahren gestorben. Zwei Frauen gaben sich später als angebliche Töchter aus, was durch DNA-Tests bestätigt wurde, und leiteten so einen Erbfolgeprozess für das Anwesen ein, der noch immer andauert.

García fügte an, dass sein Mandant eine neurologische Behinderung habe und sich deshalb in Ciudad del Este in Behandlung befunden habe, begleitet von seiner dort lebenden Mutter. Als er vor ein paar Wochen aus der Behandlung zurückkam, musste er feststellen, dass die Schlösser an seinem Haus ausgetauscht worden waren, sodass er nicht hineinkam.

Seine Halbschwestern waren in das Haus eingebrochen, hatten es illegal in Besitz genommen und Portillo am Betreten gehindert, sodass er auf der Straße sitzen blieb. Rechtsanwalt García hatte bei der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen die zwei Frauen wegen schwerer Nötigung erstattet, doch die Staatsanwältin, bei der der Fall anhängig war, Gladys Giménez, ignorierte dies einfach.

Die Mutter des Opfers, Juana Pabla Caballero, bat ihrerseits die beiden Frauen, Portillos Halbschwestern, ihr den Zutritt zum Haus zu gestatten, damit sie sich nach der Behandlung in Ciudad del Este erholen könne, während die Gerichte den Erbfolgeprozess für das Haus regeln.

Wochenblatt / Vision Comunicaciones

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2 Kommentare zu “Erbitterter Erbstreit: Zurückgelassen auf der Straße

  1. Frauen dürfen das wahrscheinlich weil sie Frauen sind.
    Witzig noch dass jede Frau, die ich getroffen habe oder deren Eltern sofort wussten, dass ich Haus und Wohnung schon haben oder sofort besorgen muss. Die Gleichberechtigung… und wir sind gleich … und so!

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  2. Das ist ein Zivilstreit. Sobald sich ein Staatsanwalt einmischt eskaliert der nur . Die Staatsanwältin hat durch Nichtstun alles richtig gemacht.