Erfolg gegen Viehdiebe im Chaco: Die Katze lässt das Mausen nicht

Pozo Azul: Juan Pablo Ortigoza Samudio, 55 Jahre, verübte im Jahr 2000 einen Mega-Überfall am Flughafen Silvio Pettirossi in Luque. 11 Millionen USD betrug damals die Beute. Jetzt wurde er wieder rückfällig.

Samudio (re. im Beitragsbild) wurde mit fünf anderen Mitglieder einer Bande verhaftet, an den Ufern des Paraguay Flusses, im Chaco, als sie in einem Boot 28 gestohlene Rinder und sechs Pferde nach San Pedro bringen wollten.

Die Ermittlungen in dem Fall führten Beamte aus der Abteilung gegen Viehdiebstähle. Der zuständige Hauptkommissar Edgar Galeano erklärte, dass man aufgrund einer Anzeige von Mitarbeitern einer Estancia in San Antonio ermittelt habe. Sie liegt an den Ufern des Paraguay Flusses, 140 Kilometer von der Transchaco Route entfernt, bei Kilometer 182, in der Zone Pozo Azul.

Samudio wurde überrascht, als er die gestohlenen Tiere auf ein Boot brachte, vermutlich um sie auf eine Estancia im Distrikt 25. Deciembre zu bringen. Tatsächlich sind die mit Ortigoza festgenommenen Viehdiebe Bewohner aus der Gemeinde Antequera, die 50 Kilometer flussabwärts liegt.

Anscheinend werden alle in der Region gestohlenen Tiere auf der Pedernal-Estancia gehalten. Sie wird von Militärangehörigen verwaltet und nun erscheinen sie jetzt als mutmaßliche Komplizen in Dutzend ähnlich gelagerter Fälle.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Erfolg gegen Viehdiebe im Chaco: Die Katze lässt das Mausen nicht

  1. Es stellen sich einem sämtliche Haare zu Berge, was in Paraguay alles möglich ist. Gestohlene Rinder werden zwischengelagert in einer vom Militär verwalteten und bewachten Estancia. Da muß es doch jede Menge Mitwisser bis in höchste Positionen geben. Hoffentlich rollen nun auch jede Menge korrupte Köpfe!

  2. Schweinerei!
    Hier mussen Köpfe rollen,das sind nur die Arbeiter und kleinen Handlanger!
    Militärangehörige sind wohl die Chefs!

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