“Es fehlen keine Vorräte, um die Versorgung der Patienten zu gewährleisten“

Villarrica: Der Direktor des Regionalkrankenhauses in der Hauptstadt von Guairá, Dr. Christian Matto, stellte klar, dass in der Apotheke der Einrichtung aufgrund fieberhafter Symptome einige notwendige Vorräte für die Versorgung der Patienten gefehlt haben, diese aber von der zentralen Ebene des Gesundheitsministeriums wieder aufgefüllt worden seien.

Medikamente und Verbrauchsmaterialien wie Kochsalzlösung, Paracetamol, Metamizol und andere fehlten in letzter Zeit aufgrund der großen Anzahl von Patienten, die wegen möglicher positiver Bilder von Chikungunya zur Beratung kamen.

Dr. Matto wies darauf hin, dass es keine Probleme bei der Apotheke gebe, da sie täglich mit diesen für die Patientenversorgung verwendeten Materialien beliefert werde. Die Klarstellung erfolgt nach der unbegründeten Veröffentlichung durch ein digitales Medium in der Hauptstadt von Guairá, in der angeblich über Defizite in der Apotheke des Krankenhauses behauptet wird.

Derzeit gehen täglich rund 350 Patienten in die Notaufnahme, um wegen fieberhafter Symptome behandelt zu werden. Ebenso werden etwa 900 Menschen, die in das örtliche Krankenhaus kommen, von einem Arzt untersucht, erklärte Dr. Matto.

Wochenblatt / Radio Guairá

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6 Kommentare zu ““Es fehlen keine Vorräte, um die Versorgung der Patienten zu gewährleisten“

  1. Ich denke in den Krankenhäusern wird es einen Medikamenten kreislauf geben. Die Angehörigen der Patienten kaufen in der Krankenhaus nahen Apotheke auf Veranlassung von Aerzten und Schwestern und die Medikamente werden im Anschluss gesammelt an die Apotheke zum erneuten Verkauf zurück gegeben. Der Gewinn wird geteilt.
    Staatlich oder durch das IPS zugewiesene gratis Medikamente dürften als solche gekennzeichnet sein und weniger für den Verkauf geeignet sein und tatsaechlich den Patienten verabreicht werden ?
    EIn derartiges Gewinn maximierungs System drängt sich hier nahezu auf?

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  2. | “Die Angehörigen der Patienten kaufen in der Krankenhaus nahen Apotheke auf Veranlassung von Aerzten und Schwestern und die Medikamente werden im Anschluss gesammelt an die Apotheke zum erneuten Verkauf zurück gegeben.”
    So lief das bei uns bisher nicht ab. Mein Mann hat 7.000,00 PYG ausgegeben, und das war für eine ein Liter Wasserflasche. Er musste weder etwas für die Kochsalzlösung zahlen, noch für die Schmerzmittel oder sonst was. Es gibt zwar Apotheken um das Krankenhaus herum, aber im Krankenhaus selbst gibt es auch eine und dort bekommt man die Sachen kostenlos.
    Man gibt ja die Nummer seiner C.I und den Namen an, wenn man ins Regionalkrankenhaus von Villarrica kommt. Um dieses Krankenhaus geht es hier ja auch. Es wird genau festgehalten, welcher Arzt sich um einen gekümmert hat bzw. kümmert und was man bekommt; und auch, was für einen in der internen Apotheke abgeholt wird. Mein Mann hat einen Zettel bekommen, ausgedruckt, wie bei einem Kassenbon, auf dem genau stand, wie viel, wofür und eben für welchen Patienten.

  3. Lukas 24,34 Der HERR ist wahrhaftig auferstanden, und er ist dem Simon erschienen!

    @Eulenspiegel @Jelly et al.
    Jellies Mann (der jetzige) hat Beziehungen. Zudem ist er privilegiert da er sich eine Deutsche geangelt hat. Solche werden sofort bevorzugt bedient.
    Reine Deutsche die unter sich bleiben oder Mennoniten z.B. die werden abgewimmelt.
    Das IPS funktioniert hervorragend und sie machen einen Hochqualitätsservice – alles umsonst.
    Das Stichwort ist Beziehungen.
    Ein Paraguayer sagte mir mal “Anruf genügt. Und er wurde sofort bedient”.
    Das IPS bedient sich eines 4 Klassen Systems. Parteigenossen und Privilegierte aus Gesellschaft und Wirtschaft werden sofort bedient, haben ein Einzelzimmer und Einzelbett.
    Nur die arbeitenden Armen werden oft abgewimmelt. Aber einer meiner Angestellten bekam schon mal sein ganzes Gebiß und die ganze Zahnbehandlung umsonst beim IPS Asuncion. Als er dann wieder hier bei mir war fing das Geschlimm wegen dem schlechten IPS erst mal an. Ich bekam es nicht hin ihm zu erklären daß es ihm beim Privatzahnarzt gut und gerne 10 Millionen Gs + gekostet hätte. Daraufhin sind die privaten Zahnarztpraxen dann “die Bösen” beim Paraguayer, besonders der böse weiße Zahnarzt.
    Bist du im IPS sparst du dir sauviel Geld – besonders wenn du gut bedient wirst.
    Klar, das ganze gilt nicht für den Deutschen noch für den Mennoniten.
    Die Paraguayer haben kein Verhältnis der Dinge und sehen wenig ein. Umso schneller beschweren sie sich wie die Franzosen nur um nachher nach der Revolution dann in robbespieresche Zustände zu verfallen die ärger sind als die vorher. Was z.B. hat den Franzosen denn je die französische Revolution gebracht? Eigentlich garnichts außer daß ab Napoleon Frankreich zu einem der gottlosesten Länder der Welt wurde.
    Die Liste der Privilegierten des Gesundheitssystems (IPS) ist ungeschrieben aber jeder weiß auf welcher Position er steht. Nur eben die Deutschen und Mennoniten sowie andere Ausländer werden nicht eingeweiht.
    Als deutsches Fiekchen eines Lateiners wird Jelly natürlich sofort bevorzugt behandelt.
    Ihr Lateiner aber hat auch eine Kutschermentalität da er im Dienstleistungssektor an einer Zapfsäule tätig ist. Wie die Tataren, da schwitzt er sich nicht zuviel ab. Nach vorigen Kommentaren von Jelly.
    Also, je nach Stellung in der Hackordnung bekommt doch ein großer Prozentsatz der Städter einen Platz und bevorzugte Behandlung im IPS – auf Kosten der Landser dann natürlich.
    Gehörst du zur Kategorie 1 und 2 des IPS, dann rollt man dir natürlich sofort einen roten Teppich aus spazierst du einmal ins Spital.
    Es läuft eben wie im sowiet Gesundheitssytsem: die Kader wurden von Privatärzten oft künstlich am Leben gehalten, sowie die Sowietelite. Der kleine Landser sah allerdings wenig von der Gesundheit.
    Dieser Ukrainer von Kiev lebte in der UdSSR und erzählt wie es da lief.
    The Realities Of The Soviet Healthcare. Medical Service in the USSR, Part 1 – https://www.youtube.com/watch?v=xC9WfJBXRkc
    The Realities of the Soviet Healthcare. Medical Service in the USSR, part 2 – https://www.youtube.com/watch?v=QDlxQ10PJdU
    Auch für das IPS gilt das alte Sowietsprichwort: “Einen gratis Gaul schaut man nicht ins Maul (um wegen den Zähnen zu meckern)”.
    Auch die Mennoniten haben ein recht gutes Gesundheitssytem. Man zahlt da in etwa 30% der Gesamtkosten wo den Rest die gemeinnützliche Versicherung übernimmt. In etwa dasselbe System hatte ich auch in Nordamerika als ich da war. Die Versicherung glaube ich übernahm auch 70% der Kosten.
    Das IPS lohnt sich. Auch wenn der Arbeiter dafür vom Gehalt bezahlen muß (was die meisten Lateiner nicht verstehen warum sie denn noch dafür monatlich was abgeben müssen).

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    1. Lukas 24,34 Der HERR ist wahrhaftig auferstanden, und er ist dem Simon erschienen!

      Paraguayer die in mittleren Unternehmen arbeiten und oder einen kleinen Einfluß im Land haben, die brauchen nur Anzurufen und sofort werden sie gratis und privilegiert im IPS betreut.
      So viel ich weiß haben die Mennoniten aus Friesland kein eigenes Gesundheitswesen sondern sind alle im IPS. Mit Sondervertrag. Ich bin zwar nicht auf dem Laufenden wie das da läuft aber vor einem Jahrzehnt waren sie vollauf zufrieden mit dem Service den sie beim IPS bekamen und keiner wollte da jemals weg. Kontakte sind alles.
      So sagte mir ein Paraguayer der im Mittelstand war daß seine ganze Sippe bei Anruf genügt! sofort bedient wurde. Das ganze ist natürlich ein ungeschriebenes Gesetz das keinem Deutschen noch Mennoniten offenbar wird. Ob die Kolonie Friesland noch heute im IPS ist und ob sich da was verschlechtert hat, da bin ich überfragt.
      Zumindest befinden sich die Privilegierten der Gesellschaft sauwohl beim IPS. Klar, dafür muß dann jemand zurückstehen und das ist oft die große Masse der ländlichen Bevölkerung. Mein Paraguayer, der aus dem Chaco ist, bekam aber in Kürze einen Termin bei der Zahnarztabteilung im IPS wo man ihm das ganze Gebiß und so machte. Ganz gratis. Letzt bekam er eine Zahninfektion die ihm noch dort vor Ort sofort behandelt wurde. Gratis.
      Und mein Paraguayer ist keineswegs ein “Privilegierter”.
      Eben, nur Arme und Weiße werden diskriminiert.
      Nun bei der Rente sieht es ganz anders aus wo man die Rentner von der Basis her bekürzt.
      Z.B. die ganzen Beiträge wurden für Viehzüchter Kategorie A (Ganadero tipo A) von ehemals 700.000 Gs dann auf 900.000 Gs und voriges Jahr im Januar etwa auf 1.700.000 Gs und dann auf 1.900.000 Gs erhöht. Wenigstens figuriert das so bei mir Online. Das sind die niedrigsten Mindestbeitragssummen. Das sind Erhöhungen der Beiträge um 172%.
      In wirklichkeit zahlt der Lateinparaguayer der beim IPS ist heute fast mehr Gesundheitsbeiträge als der Mennonit bei seiner Privatversicherung wo er aber dann auch alles Gratis bekommt inklusive Brille und Zahnarzt sowie Gesundheit. Der Mennonit zahlt so viel ich herausbekommen habe rund 30% vom Totalpreis, bekommt aber keine Zahnbehandlung durch die Versicherung aber schon in Abständen eine neue Brille und dann die Gesundheit. Und das bei heute fast geringeren Beiträgen als der Paraguayer beim IPS. Im Chaco funktioniert das IPS aber schlecht da der Service auf private Krankenhäuser ausgelagert wird. Wenn das Geld leer ist so machen sie hier immer den Service dicht. Daher gibt es hier keine Paraguayer die gerne krank sind da der Service praktisch nur für ein paar Tage im Monat läuft bis das Geld aufgebraucht ist und das IPS erst wieder zahlen muß bevor der Service reaktiviert wird.
      Das wäre in etwa so wie wenn die öffentliche Bundesversicherung den deutschen Ärzten den Lohn nicht zahlt und kein Geld den Spitälern zukommen läßt mit der Begründung daß kein Geld da sei. Was würden dann die deutschen Ärzte und Hospitäler machen?! Guter Rat ist dann teuer besonders wenn die Zahlungen ständig ausstehen.

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